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Was macht Heckenkraft zu einem so besonderen Düngemittel für Heckenpflanzen?

– Heckenkraft wurde von erfahrenen Fachleuten entwickelt.
– Die Inhaltsstoffe in Heckenkraft werden in tausenden Baumschulen auf der ganzen Welt verwendet.
– Sie können hier sehen, welche Ergebnisse bereits mit Heckenkraft erzielt wurden.
– Heckenkraft sorgt insbesondere dann für einen großen Unterschied, wenn der Boden von schlechter Qualität ist.
Überdüngung und Verbrennung durch Heckenkraft ist kaum möglich.
– Heckenkraft kann Neuanpflanzungen schneller einwurzeln lassen.
– Heckenkraft kann geschwächte Pflanzen wieder fit machen.
– Alle Heckenkraft-Produkte regen mit Bodenbakterie-Pro die Bildung neuer Wurzeln an.
– Heckenkraft stärkt die Wirkung von Kunstdünger und Bittersalz.
– Die unterschiedlichen Saisondünger von Heckenkraft verstärken immer die Wirkung der nachfolgenden Saisondüngung.
– Ihre Hecke bekommt in jeder Jahreszeit das, was sie braucht, und – was genauso wichtig ist – nicht etwas, was ihr in dieser Jahreszeit nicht gut tut. Mehr über düngen im Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

  • Out of stock
    März bis Juni

    Heckenkraft 1

    ab 30,00
    (für 30 Laufmeter)
  • Juli bis August

    Heckenkraft 2

    ab 28,00
    (für 30 Laufmeter)
  • September bis Oktober

    Heckenkraft 3

    ab 35,00
    (für 30 Laufmeter)
  • November bis Februar

    Heckenkraft 4

    ab 35,00
    (für 30 Laufmeter)

Weitere Informationen zu den Produkten von Heckenkraft.

 
Wer sind diese Experten/Fachleuten die Heckenkraft entwickelt haben?

1) Jaap Metsemakers
Ich und meine Frau, die Gründer von „Somachtduengenspass.de“ und Mitentwickler des Produktes Heckenkraft, sind auch die Besitzer von Heckenfreunde.de. Wir liefern unseren deutschen Kunden seit vielen Jahren auf persönliche Art und Weise Heckenpflanzen aus unserer Familienbaumschule. Viele unserer Pflanzen haben wir selber bei unseren Kunden gepflanzt.

2) Die Firma Planth Health Cure
Plant Health Cure ist Spezialist und Marktführer für Mykorrhiza-Technologie und Bodenbiologie. Sie liefern nützliche Bodenpilze, Bodenbakterien und andere Mittel, durch die sich Pflanzen besser schützen und gedeihen können. 

Mit Heckenkraft düngen, wenn der Boden eine schlechte Qualität hat
Heckenkraft sorgt für den größten Unterschied, wenn die Bodenqualität schlecht ist. Schlechte Böden (schlechte Struktur, wenig Humus, wenig Bodenleben) enthalten meist durchaus Nährstoffe, aber die Pflanzen können sie nicht aufnehmen. Wenn Sie Heckenkraft verwenden, und insbesondere, wenn Sie die saisonalen Düngemittel von Heckenkraft (Heckenkraft 1 bis 4) mit Heckenkraft-Extra kombinieren, bemerken Sie oft schon binnen einiger Wochen, dass die Pflanzen viel besser aussehen. Das liegt daran, dass Heckenkraft auf verschiedene Arten dafür sorgt, dass die Nährstoffe aufgenommen werden können.

Düngen (im Algemeinen), wenn der Boden bereits eine gute Qualität hat
Wenn der Boden gesund ist, müsste es eigentlich so sein, dass Dünger kaum einen sichtbaren Unterschied macht. Sollte der Boden bereits gesund sein und Sie sehen nach dem Düngen, dass die Pflanzen auf einmal viel stärker wachsen, dann sind Sie gerade dabei, ihr Wachstum aufzujagen. Oft dauert es dann nicht lange, bis Läuse, Schimmel oder eine andere Krankheit auftritt. Außerdem steigt die Anfälligkeit für Trockenheit und Frostschäden. Dies ist kein „fanatisches grünes Geschwätz“, sondern schlicht und ergreifend eine Tatsache. Das hat damit zu tun, dass die Zellen größer werden, die Zellwände aber schwächer. Bei Heckenkraft tritt dieser Effekt nicht auf.

Mit unserem Heckenkraft düngen, wenn der Boden bereits eine gute Qualität hat
Auf einem gesunden Boden sorgt Heckenkraft insbesondere dafür, dass der Boden und damit die Pflanzen gesund bleiben. Dies geschieht durch die Hinzufügung von kleinen Mengen von Nährstoffen und Spurenelementen, aber vor allem von Humus, Huminsäuren und Fulvinsäuren. Obendrein hält Bodenbakterien-Pro die Wurzeln durch den Zusatz von „guten“ Bodenbakterien gesund. Eine Hecke ist nun einmal keine natürliche Situation (unnatürlich viele Pflanzen pro m2 und kein natürlicher Nahrungskreislauf) und deshalb kann ein gesunder Boden unter einer Hecke ohne ein kleines bisschen Hilfe nicht von alleine in gutem Zustand bleiben. In einem gesunden Boden ist dies auch das einzige, das Heckenkraft tut: die Bodenqualität auf Niveau halten. Wenn Sie nach dem Verabreichen von Heckenkraft dennoch einen enormen Wachstumsschub feststellen, dann wissen Sie praktisch mit Sicherheit, dass der Boden doch nicht so gut gewesen ist, wie Sie vielleicht gedacht haben.

Überdüngung und Verbrennung durch Heckenkraft ist unmöglich.
Heckenkraft enthält im Gegensatz zu anorganischen Kunstdüngern und (zu starken) organischen Düngern nahezu keine Salze. Dadurch ist Überdüngung oder Verbrennung durch Heckenkraft unmöglich. Heckenkraft enthält viele der Stoffe, die in der Natur aus dem natürlichen Nahrungskreislauf für Nährstoffe und Nährstofftransport sorgen müssen. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Abbauprodukte von Humus, Aminosäuren und Spurenelemente. Da Heckenkraft flüssig ist, tragen Sie daher sozusagen Humus sehr tief in den Boden ein. Das ist mit Düngern in fester Form natürlich nicht möglich. Das einzige Heckenkraft-Produkt, bei dem es wichtig ist, sich gut an die auf der Verpackung vorgeschriebenen Mengen zu halten, ist unser Herbst-Winter-Dünger ‚Heckenkraft-4‘. Diese Menge ist nämlich so eingestellt, dass Sie weder zu viel, noch zu wenig Calcium in Ihren Boden eintragen. Zu wenig Calcium ist vor Allem in Lehmböden schlecht und zu viel verzögert das Pflanzenwachstum.

Mehr Heckenkraft geben als auf der Verpackung empfohlen wird
Von allen anderen Heckenkraft-Produkten, also außer HK-4, darf man ruhig etwas mehr geben, als auf der Verpackung empfohlen wird (wie man das macht, lesen Sie nachstehend). Wenn Sie jedoch in jeder Saison Heckenkraft 1, 2, 3 und 4 geben (dafür wurde Heckenkraft und insbesondere Service Sorglos eigentlich entwickelt), brauchen Sie nie mehr zu geben, als auf der Verpackung empfohlen ist, da ein Düngermangel dann nicht möglich ist. Mehr geben wäre dann vor Allem Geldverschwendung. Mehr geben, als auf der Verpackung empfohlen wird, ist nur dann sinnvoll, wenn man mehrere Saisons auslässt oder bereits seit längerer Zeit nicht mehr gedüngt hat. Außerdem lesen Sie im Weitern unter dem Titel ‚geschwächten Pflanzen wieder auf die Beine helfen‘, dass es auch in solchen Fällen sinnvoll sein kann, etwas mehr zu geben als auf der Verpackung angegeben wird, dort lesen Sie auch, wie Sie das am besten machen können.

Wie gibt man mehr Heckenkraft als auf der Verpackung empfohlen wird?
Die auf den Verpackungen angegebene Verdünnung (ca. 1/3 Flasche und ein Rörchen Bodembakterie-Pro auf eine 10 Liter-Gießkanne) würde ich immer und überall beibehalten. Wenn Sie etwas mehr geben möchten, können Sie das am Besten machen, indem Sie beispielsweise zwei Gießkannen statt nur einer für 10 Meter Hecke zu nehmen (ein weiterer Vorteil ist, dass der Dünger dann auch tiefer in den Boden eindringt). Und bei sehr großen Bäumen oder Sträuchern kann man auch durchaus eine halbe Gießkanne für einen Baum gießen. Das kann nie schaden. Mit anderen Worten, die Verdünnung muss immer die gleiche sein, aber Sie können ruhig mehr als eine Gießkanne pro 10 Meter gießen.

Was mache ich, wenn meine Hecke nur 10 Meter lang ist? Die Heckenkraft-Verpackungen sind ja schließlich alle für mindestens 30 Meter…
Wenn Sie das Produkt gekauft haben, werden Sie sehen, dass Sie aus einer Verpackung für 30 Meter, 3 Gießkannen zubereiten können, die jeweils für 10 Meter Hecke verwendet werden sollen. Wenn Ihre Hecke ‚nur‘ 10 Meter lang ist, gießen Sie beispielsweise Ihre Hecke mit eine Gießkanne Heckenkraft im März, einer im April und einer im Mai. Auch ohne die Folgedüngung mit HK 1, 2 oder 3 werden Sie merken, dass Ihre Hecke dadurch, mit weniger Wasserverbrauch, den Sommer besser übersteht.

Neue Anpflanzungen mit Heckenkraft-Extra schneller anwachsen lassen
Die Bodembakterie-Pro, der hohe Fulvin-Anteil, sowie die das Bodenleben stimulierenden Zucker in Heckenkraft-Extra sorgen jeweils auf eigene Art und Weise dafür, dass die neue Anpflanzung schneller anwurzelt. Am einfachsten ist es, um Heckenkraft-Extra am Tag nach dem Pflanzen, genau nach den Angaben auf der Verpackung mit einer Gießkanne an Ihre neue Hecke zu gießen. Also einfach eine 10L-Gießkanne an 10 Lfm Hecke gießen. Wenn die angepflanzten Pflanzen große Wurzelballen hatten, ist es sinnvoll, (wenn das Produkt in den Boden eingezogen ist) noch einmal mit einer Gießkanne nachzugießen, damit das Produkt tiefer in den Boden eindringt. Gegebenenfalls erst eine kleine Gießmulde bilden, damit das Produkt nicht einen Meter von der Hecke versickert. Eine Gießmulde bildet man ca. 20 bis 30 cm vom Stamm.

Geschwächten Pflanzen mit Heckenkraft-Extra wieder auf die Beine helfen
Wie gesagt, kann man nicht wirklich zu viel geben, da Heckenkraft keine Salze enthält. Und das gilt erst recht für Heckenkraft-Extra. Das bietet große Vorteile, vor Allem, wenn man geschwächten Pflanzen wieder auf die Beine helfen möchte. In gewissem Maße kann man sogar sagen, je mehr Sie geben, umso besser funktioniert es. Ein Beispiel: Wenn ich geschwächte Pflanzen wieder fit machen möchte (wie in diesen Beispielen), gehe ich wie folgt vor:

– Ich bilde eine kleine Gießmulde entlang der Hecke, oder um die Pflanzen herum, sodass das Mittel, das ich gieße, nicht ablaufen kann.
– Ich bereite eine oder mehrere 10-Liter-Gießkannen Heckenkraft-Extra zu (genau so, wie es auf der Verpackung angegeben wird).
– Bei Pflanzen zwischen 0 und 100 cm Höhe gieße ich eine Gießkanne pro 10-Meter Hecke, bei Pflanzen zwischen 100 und 220 cm Höhe gieße ich ca. zwei Gießkannen Heckenkraft Extra pro 10 Meter Hecke und bei besonders großen Sträuchern oder Bäumen gieße ich bis zu einer halben Gießkanne für einen Baum oder Strauch. Bei wirklich großen Bäumen oder Sträuchern von mehr als 6 Metern darf es auch durchaus eine ganze Gießkanne sein. Das kann absolut nicht schaden.

Ich will damit nicht sagen, dass Sie unbedingt so viel Geld ausgeben müssen, um Ihre Hecke zu retten. Ich möchte nur angeben, dass es möglich ist, und dass es sinnvoll ist. Aber es ist selbstverständlich auch schon sinnvoll, wenn Sie sich einfach nur an die Angaben auf der Verpackung halten, auch für größere Heckenpflanzen.

Was macht man nach Heckenkraft-Extra
Ich gieße selber auch immer sofort eine normale Menge Saisondünger (je nach Saison HK\1, 2 oder 3) nach. Mit einer normalen Menge meine ich die auf der Verpackung angegebene Menge (eine Gießkanne pro 10 Meter). Das mache ich, weil ich dann nicht 4 oder 5 Wochen danach wieder zurückkommen muss. Für Ihnen zuhause würde ich das jedoch nicht empfehlen. Um sicherzugehen, dass Sie nicht umsonst auch noch Geld für diese Folgedüngung mit HK1, 2 oder 3 ausgeben, würde ich erst 4 bis 5 Wochen abwarten, ob nach der Behandlung mit Heckenkraft-Extra Verbesserung zu erkennen ist. Nicht alle Probleme sind nämlich mit Heckenkraft-Extra zu beheben, z.B. Staunässe beim Taxus, ein völlig ungeeigneter Standort oder zu viel Schaden durch Trockenheit usw. In diesen Fällen wird auch eine Saisondüngung mit HK1, 2 oder 3 nicht mehr helfen. Wenn Sie ca. 4 bis 5 Wochen nach der Düngung mit Heckenkraft-Extra klare Verbesserungen sehen, ist es sinnvoll, die Folgedüngung mit Heckenkraft 1, 2 oder 3 durchzuführen.

Heckenkraft-Extra in Kombination mit Kunstdünger oder Bittersalz
Wenn sich Probleme mit Pflanzen oder einer Hecke ergeben, ist häufig das erste, was man macht, mit Bittersalz oder Kunstdünger düngen. Vielfach ohne das gewünschte Resultat, und gelegentlich führt dies sogar zu Verschlechterungen. Heckenkraft-Extra sorgt dafür, dass die austrocknende (verbrennende) Wirkung des Kunstdüngers teilweise aufgehoben wird. Des Weiteren sorgt Heckenkraft-Extra dafür, dass alle Nährstoffe aus dem Kunstdünger oder Bittersalz für die Pflanze verfügbar werden. Freunde von uns haben beispielsweise rein zufällig entdeckt, dass ihre Rasendüngung (im Prinzip einfach NPK-Kunstdünger) in Kombination mit unserem Heckenkraft-Extra viel effektiver wirkt. Wir haben es noch nicht ausprobiert, aber ich bin mir fast sicher, dass dies auch für Bittersalz bei Heckenpflanzen so funktioniert. Dennwenn ich bei Kunden versuche, mit meinem Heckenkraft-Extra eine Hecke zu retten, hat man häufig bereits Bittersalz gegeben (so auch hier). Dann sieht es fast so aus, als würden die Pflanzen explodieren, in positivem Sinne, natürlich😉.

Vergessen Sie beim Einsatz von Bittersalz jedoch nie, dass Sie den Boden nicht ganz austrocknen lassen dürfen.

Die verstärkende Wirkung des einen Heckenkraft-Produktes auf das andere.

Alle unsere Heckenkraft-Produkte haben auch unabhängig voneinander ihren Nutzen. Aber im Prinzip wurde bei der Entwicklung davon ausgegangen, dass alle Produkte für ein und dieselbe Hecke verwendet werden (daher auch die Option Service Sorglos). Der Einsatz von Heckenkraft-4 im Herbst oder Winter hat beispielsweise eine günstige Auswirkung auf den Einsatz von HK1 bis HK3 im Laufe der anderen Jahreszeiten im darauffolgenden Jahr. HK4 enthält nämlich Stoffe, die sich jedes Mal, wenn Sie mit HK1 bis 4 in Berührung kommen, teilweise lösen. Die Stoffe, die dadurch freigesetzt werden, verbessern u.a. die Bodenstruktur und sorgen z.B. auch dafür, dass Lehmböden nicht verschlämmen. Und Heckenkraft-Extra hat im Allgemeinen eine verstärkende Wirkung auf andere Dünger, wie bereits in den vorigen Situationen erklärt wurde.

Was, und was nicht, düngen im Frühling, Sommer, Herbst (spätsommer) und Winter?


Im Frühling düngen

Den Pflanzen steht ein ganzes Jahr des Wachstums bevor. Und vor Allem in den nächsten Monaten treiben die Pflanzen aus, blühen und bilden häufig auch Früchte. Man kann sich vorstellen, dass die Pflanze dafür Nährstoffe benötigt. Daher enthält unser Frühlingsdünger (Heckenkraft 1) von allen unseren Düngern die meisten Nährstoffe. Dennoch enthält Heckenkraft 1 immer noch weniger Stickstoff und Phosphat als die meisten anderen Dünger. Einerseits, da Heckenkraft auf unterschiedliche Arten für einen hohen Aufnahmeertrag sorgt, sodass weniger Stickstoff und Phosphat benötigt werden. Andererseits, weil Heckenkraft im Prinzip entwickelt wurde, um in jeder Jahreszeit etwas zu geben, und zwar im Juli wieder Heckenkraft 2, im September Heckenkraft 3 und im Herbst-Winter Heckenkraft 4. Wie bereits zuvor erläutert, ist dies jedoch nicht unbedingt erforderlich, es ist auch durchaus sinnvoll, nur Heckenkraft 1 zu geben. Und Sie können auch ruhig eine weitere Gießkanne an die selben 10 Lfm geben, wenn Sie nicht beabsichtigen, sich später auch noch mit HK 2, 3 und 4 an die Arbeit zu machen.

Soll ich meine Hecke Mitte im Sommer düngen? Wenn ja, mit welchem Dünger?
Es kann durchaus sinnvoll sein, Ihre Hecke im Sommer ein wenig zu unterstützen, indem Sie sie düngen. Aber gerade im Sommer ist es extrem wichtig, welchen Dünger man zuführt bzw. was auf keinen Fall. Besonders im Sommer ist Ihre Hecke empfindlich für Schade durch düngen (Düngungsschäden), insbesondere wenn Sie Kunstdünger mit hohem Salzgehalt wie NPK-Dünger oder Bittersalz verwenden. Dann bekommt Ihre Hecke eine Keule, die ihr im Sommer einfach zu viel ist.

Auch (halb-)organische Düngemittel können im Sommer viel zu stark sein, das haben wir selbst in unserer Baumschule getestet. Organisch ist also nicht immer ein geeignetes Zauberwort. Auch Kuhdung-Pellets können Schäden oder Verbrennungen an Pflanzen verursachen. Außerdem wollen Sie das Wachstum Ihrer Hecke vor allem im Sommer nicht aufjagen, sondern einfach die natürliche Wachstumsrate beibehalten. Ein zu schnelles Wachstum macht Ihre Hecke nämlich empfindlich gegenüber Blattläusen, Pilzinfektionen und Klimastress. Extra Humus hingegen ist eigentlich immer gut.

Was können Sie der Hecke im Sommer denn doch geben?
Mit komplett pflanzlichen Düngern (z.B. Heckenkraft-2) sind Sie auf der sicheren Seite. Nicht pflanzliche Dünger wie z.B. Kunstdünger sind nicht immer schädlich, aber dann muss man wissen, was man tut. Sie müssen die Erde danach auch mit ausreichend Wasser feucht halten. Bei pflanzlichen Düngemitteln sind Sie immer auf der sicheren Seite. Die Gefahr der Verbrennung ihrer Pflanzen ist sehr gering. Macht ja auch irgendwie Sinn, denn pflanzlicher Dünger ähnelt der Düngung von Bäumen in der Natur am ehesten.

Soll ich meine Hecke im Herbst düngen? Wenn ja, mit welchem Dünger?
Mit Herbst meine ich eigentlich den Spätsommer und den Herbstanfang, also September und Oktober.

Wie bei der Geschichte zum Sommer ist es auch hier am wichtigsten, was man nicht gibt. Es ist insbesondere nicht ratsam, übermäßig stickstoff- und phosphorhaltige Dünger zu verwenden. Viel Stickstoff vergrößerst nämlich die Zellstruktur, aber resultiert eben auch in schwächeren Zellwänden. Dies erhöht das Risiko auf Frostschäden im Winter und macht die Pflanzen anfälliger für alle Arten von Krankheiten und Schädlingen. Etwas mehr Kalium ist hingegen genau richtig zu dieser Jahreszeit. Das verlangsamt das Pflanzenwachstum ein wenig und härtet sie ein wenig ab. Natürlich ist es kurz vor dem Winter gut, wenn die Wurzeln gestärkt und vermehrt werden, denn das schützt vor Frost und Sturmschäden. Heckenkraft 3 berücksichtigt alle diese Faktoren.

Im Spätherbst und/oder Winter düngen
Muss man im Winter düngen? Wenn man damit wirklich die Düngung im Sinne der Nährstoffversorgung für das unmittelbare Wachstum meint, lautet die Antwort ganz klar: nein. Das will man im Herbst und Winter gerade nicht. Was erwartet man denn dann von einem Herbst-Winter-Dünger?

– Dass er den pH-Wert erhöht und/oder neutralisiert.
Herbst und Winter sind die idealen Jahreszeiten für eine nachhaltige Neutralisierung des Bodens mit dem passenden Kalk. Bei den Kalksorten, die den pH-Wert effektiv neutralisieren, handelt es sich um Kalk mit einem hohen CaCO3 (Calciumcarbonat) Anteil. Kalksorten, die CaCO3 enthalten, sind beispielsweise Meeresmuschelkalk (Heckenkraft 4, unser Herbst-Winter-Dünger, enthält 25% Meeresmuschelkalk), aber z.B. auch Algenkalk. Die kleinen Meeresmuschelstückchen in Heckenkraft 4 lösen sich das ganze Jahr über langsam im Boden auf und neutralisieren dadurch den Boden dauerhaft.
Viele Kalksorten enthalten wenig bis gar kein CaCO3, dahingegen jedoch hauptsächlich Oxide (u.a. Calciumoxid und Magnesiumoxid), diese sind in Bezug auf die Erhöhung des pH-Wertes viel weniger effektiv.

– Dass Calcium (Ca) und Spurenelemente hinzugefügt werden
Calcium ist das wichtigste Element im Lehm-Humus-Komplex und von wesentlicher Bedeutung für eine luftige und körnige Bodenstruktur. Vor Allem in Lehmböden kann zu wenig Calcium Verschlämmung (festhauen) des Bodens verursachen. Was übrigens nur wenige wissen, ist dass zu viel Magnesium dieselbe Auswirkung haben kann. Mehrere Spurenelemente sind für die Aufnahme anderer Nährstoffe unverzichtbar (z.B. Molybdän für die Aufnahme von Stickstoff und Kupfer). Viele natürliche Kalksorten enthalten viele Spurenelemente, die langsam freigesetzt werden (so, wie es auch sein soll). In Heckenkraft 4 sorgt der Anteil von 25% an Lava-Kalk aus der deutschen Eifel für die Spurenelemente.

– Dass extra Humus und Zucker hinzugefügt werden
Humus, Zucker und andere organische Materialien kommen kaum in Kalkdüngern vor. Wir finden Humus jedoch so ein wichtiges Thema (aufgrund unserer Erfahrung), dass wir keine Gelegenheit verpassen möchten, dem Boden extra Humus hinzuzufügen. Daher besteht unser Winterdünger, außer aus den beiden erwähnten Kalksorten, zu 50% aus Trester. Siehe hier das Produktblatt unseres Traubendüngers, hier sehen Sie, was dieser Dünger Ihren Pflanzen bringt. Der Trester enthält kaum Stickstoff und Phosphat und wird im Winter kein Wachstum stimulieren (was man auch nicht möchte). Es hilft den Pflanzen jedoch, ab dem Frühling das ganze Jahr hindurch bei den unterschiedlichsten Prozessen, die für das Wachstum von Bedeutung sind, beim Aufbauen von Widerstandsfähigkeit und Klimabeständigkeit.