Hecke gießen. Wie oft und wie viel?

Hecke gießen Gießkanne

Wie und mit wieviel Wasser soll ich meine Hecken gießen? Wie oft soll ich Meine Hecken gießen? Wie soll ich gießen? Wie viel Wasser benötigen Thujas? Wie viel Wasser benötigen Eiben, Kirschlorbeer, Liguster und andere Sorten? Dieser Artikel beginnt mit allgemeinen (aber wichtigen) Informationen zur Bewässerung und führt Sie dann zu den spezifischen Bewässerungsleitfäden.

Es gibt (leider) keine universelle Gießanleitung für Heckenpflanzen

Diese Seite befasst sich mit der Bewässerung in der gesamten Zeit nach der Pflanzung. Sie werden feststellen, dass dies je nach Heckenpflanzenart variiert, aber auch stark davon abhängt, wann Sie gepflanzt haben (im Frühjahr oder Herbst). Besonders die Thuja Brabant und Thuja Smaragd unterscheiden sich von anderen Heckenpflanzen. 

Wie und wie viel Gießen? Unsere 2 x 35 Sekunden Faustregel

Wenn ich auf dieser Seite oder auf dieser Website über Gießen rede, meine ich immer kräftiges Gießen. Aber was will ich damit sagen? Da die Umstände immer unterschiedlich sind, kann man die Wassermenge nicht in Liter ausdrücken. Es kommt sehr stark auf die Art des Bodens und den jeweiligen Standort im Garten an, Höhenunterschieden im Garten spielen dabei eine Rolle. Auch undurchlässige Barrieren um das Pflanzenbeet oder der Einsatz von z.B. Rindenmulch können ebenfalls einen Einfluss haben.

Nach unserer Meinung erfolgt die Bewässerung am besten von Hand mit dem Wasserschlauch. Eigentlich kann nur für oberflächlich wurzelnde Pflanzen (wie Thuja Brabant und Thuja Smaragd) die Verwendung eines Tropfschlauchs Sinnvoll sein, für die meisten anderen Arten von Heckenpflanzen finden wir dies nicht sehr nützlich oder vielleicht sogar schädlich.

Faustregel beim Gießen
Als Faustregel hantieren wir 2 x 35 Sekunden pro Pflanze mit dem Wasserschlauch bei vollständig geöffnetem Wasserhahn. 1 Mal 35 Sekunden pro Pflanze, wenn Sie entlang der Hecke nach rechts gehen, und weitere 35 Sekunden, wenn Sie entlang der Hecke wieder nach links gehen (auf der anderen Seite der Hecke wäre ideal).

Diese beiden Situationen sind beispielsweise sehr empfindlich für zu viel Wasser bzw Staunässe, besonders wenn auch noch Rindenmulch verwendet wird. Ein Pflanzenbeet wie in Abbildung 1 kann jedoch auch schnell austrocknen…

Gießen, zu viel oder zu wenig?

Es gibt nur einen Weg, um herauszufinden, ob Sie ausreichend oder zu viel wässern. Und das ist die Kontrolle hinterher! Wenn Sie heute gegossen haben, sollte der Boden morgen bis zum Spaten tief feucht sein. Wenn nicht, sollten Sie nächstes Mal mehr geben. Ist der Boden nass bis matschig und hört man ein Sauggeräusch, wenn man den Spaten auf und ab bewegt? Dann haben Sie zu viel gegeben und sollten Sie nächstes mal weniger Wasser geben! Dies ist nämlich noch schlimmer, als ein bisschen zu wenig Wasser geben.

Reduzieren Sie die Bewässerungsfrequenz langsam, wenn Sie zu viel Wasser gegeben haben

Wenn Sie zu diesem Artikel gekommen sind, nachdem Sie bis dahin immer viel Wasser gegeben haben, sollten Sie es schrittweise reduzieren und nicht auf einmal. Diese Gießanleitungen zielen nämlich darauf ab, die Wurzelbildung zwischen den Bewässerungen zu stimulieren. Wenn Sie immer viel mehr Wasser gegeben haben, sind die Wurzeln Ihrer Pflanzen möglicherweise weniger entwickelt. In diesem Fall sollten Sie die Bewässerungshäufigkeit schrittweise verringern und nicht über Nacht zu dieser Bewässerungsanweisung wechseln.

Soll ich eine Gießwand anfertigen?

Sie können eine kleine Gießwand vorsehen (ca. 5-10 cm hoch), um sicherzustellen, dass das Wasser beim Gießen nicht weggespült. Besonders am oberen Ende eines Hanges kann dies sehr nützlich sein. Aber auch die Art des Bodens hat einen Einfluss. Auf Sandböden ist so etwas sicherlich sinnvoll. Befindet sich Ihre Hecke am oberen Seite eines Hanges und ist der Boden auch noch sehr durchlässig? Dann würde ich sicher eine Gießwand anfertigen und eine Schicht Bodenbedeckung (wie Rindenmulch) verwenden. 

Anmerkung: Wenn Sie einheimische Heckenpflanzen wie Eibe zu oft gießen, werden sie kahl und empfindlich. Ich spreche hier nicht von zu viel Wasser, wie zum Beispiel bei Staunässe! Ich meine, wenn einfach zu häufig gewässert wird, ohne dass dabei Staunässe entsteht. 

Artikel mit spezifischen Informationen zum Gießen

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Oliver
Oliver
2 Monate vor

Hallo,
Frage zum Giessrhythmus für Eiben. Sie haben geschrieben, dass die Hecke im Folgejahr (im Herbst gepflanzt) in den Monaten März und April alle 2 Wochen gegossen werden soll. Soll dieser Rhythmus in den Folgemonaten beibehalten werden?

Oliver
Oliver
Reply to  Jaap Metsemakers
2 Monate vor

Hallo Jaap,

besten Dank für die schnelle, hilfreiche und umfangreiche Antwort!

Ja, jetzt habe ich die Vorgehensweise verstanden 🙂

Vielen Dank und viele Grüße O
Oliver

Philipp Gruber
Philipp Gruber
11 Monate vor

Liebes “Somachtdüngenspass-Team”
 
Zuallererst möchte ich mich für eure tollen Artikel bedanken. Da Ihr mehr als kompetent wirkt, würde ich mich freuen wenn Ihr mir mit einem Thujen-Problem helfen könnt.
 
Folgend meine Problembeschreibung:

  • Ich habe am 20. April dieses Jahres (also vor ca. 2,5 Monaten) 55 Stück Smaragd-Thujen im Wurzelballen gesetzt (gekauft online in den Niederlanden)
  • Ich habe diese auf zwei Paletten erhalten und alle in einem Abstand von ca 40-45cm eingepflanzt.
  • Die Löcher hatten ca. einen Durchmesser von 40cm und eine Tiefe von 35-40cm (siehe Anhang)
  • Ich würde den Boden eher als lehmig bezeichnen
  • Die Hälfte meiner Thujen hat den ganzen Tag durchgehend Sonne und die Anderen 50% Schatten
  • Gegossen habe ich die Thujen in den ersten Wochen ca. 2 mal pro Woche mit jeweils 2-3 Liter pro Thuje (ja ich weiß dass ich hier möglicherweise einen Fehler gemacht habe, aber in der Gießanleitung wurden 5-10 Liter pro Meter Hecke genannt -> Ich dachte da ich ja 2 Thujen pro Meter gesetzt habe, brauche ich nur die Hälfte (also 2,5-5 liter pro Thuje). Vielleicht meinte die Gießanleitung aber auch 5-10 Liter pro Meter HÖHE. Ich weiß es nicht ….

 

  • Schon nach sehr kurzer Zeit (3-4 Wochen) habe ich zwei Exemplare ausgetauscht (War möglich, da ich 2 zuviel bestellt hatte), da sie zu 50% komplett braun waren (braun/weiß sogar)
  • Nach weiteren 2 Wochen wurden dann auch schon weitere Thujen braun. Und so ging es dann weiter bis nun schon ca. 30-50% aller Thujen eine leichte bis schwere Braunfärbung haben
  • Hier muss ich noch etwas anmerken (vielleicht ist es wichtig). Alle Thujen die bis jetzt von einer schweren Braunfärbung betroffen sind wurden auf der gleichen Palette angeliefert und befinden sich mehr oder weniger direkt nebeneinander (siehe Fotos)
  • Da ich im Internet gelesen habe, dass die Thujen wohl doch mehr Wasser brauchen, gieße ich seit ca 3 Wochen einmal pro Woche mit ca 10 Liter pro Thuje
  • Da mein Boden doch sehr lehmig ist möchte ich Sie nicht ertränken

 
Anhand des Artikels kann ich folgendes ausschließen (glaube ich zumindest):

  • Läuse: Ich kann keine schwarzen klebrigen Stellen entdecken
  • Borkenkäfer: Ich kann keine kleinen Löcher finden

 
 

  • Wie oben schon angeführt, gibt es aktuell ca 50% Thujen ohne Braunfärbung.
  • Mir kommt es aber aktuell so vor, als würden auch diese schon langsam punktuell ein paar braune Zweige entwickeln.

 
Wisst Ihr vielleicht welches Problem hier vorliegt?
Gieße ich einfach zu wenig?
Wenn ja, wisst Ihr wie ich überprüfen kann was die maximale Menge an Wasser ist die mein Boden pro Thuje aufnehmen kann ohne dass diese dann Tagelang im Wasser steht?
Oder könnte das Problem schon vorm Pflanzen entstanden sein (also beim Lieferanten), da die Thujen ja gerade mal 2,5 Monate bei mir im Garten stehen?
 
Würde mich sehr über eine Antwort freuen.
 
LG
Philipp

Thuja Probleme kurz nach Neuanpflanzung

Alexander Dure
Alexander Dure
Reply to  Philipp Gruber
10 Monate vor

Ca. 30 Meter

Philipp Gruber
Philipp Gruber
Reply to  Alexander Dure
11 Monate vor

Hallo Jaap,

da bin ich erleichtert 🙂 Ich habe gleich alle Thujen geputzt. Auf beiden Seiten vom Haus.

Danke für die schnelle Antwort.

Viele Grüße
Philipp

Philipp Gruber
Philipp Gruber
Reply to  Philipp Gruber
11 Monate vor

Hallo Jaap,
 
dann werde ich 2 HK-Extra kaufen und schauen was passiert 🙂
 
Ja die Metallstange kommt dann wieder raus. Die nimmt man nur um tiefe Löcher zu machen. Vielleicht probiere ich das bei einer Thuja mal.
 
Nochmals vielen Dank für Ihre tollen und vor allem schnellen Rückmeldungen. Ich werde mich mit einem Update im August wieder in den Kommentaren melden.
 
Eine letzte Frage hätte ich noch:
 
Wie in einen meiner Kommentare angeführt, habe ich auch 12 Stück Thujen auf der anderen Seite vom Haus (kein Staunässeproblem). Diese sehen sehr gut aus, haben aber vereinzelt kleine braune Stellen (vielleicht eine oder zwei braune Zweige pro Thuja). Diese braunen Zweige sind etwas schwarz. Könnte sich hier ein Läuseproblem in Zukunft entwickeln? Ich habe ein Foto angehängt.
 
Viele Grüße
Philipp
 
Schwarze Zweigen Thujen

Philipp Gruber
Philipp Gruber
Reply to  Philipp Gruber
11 Monate vor

Hallo Jaap,
 
vielen Dank für Ihre schnelle und vor allem sehr ausführlich Rückmeldung.
 
Anbei meine Anmerkungen:
 
–       Ich muss mich selbst korrigieren bezüglich Lehmboden. Ich habe das Wort lehmig benützt weil der Boden sehr kompakt ist. Bin mir aber nicht sicher ob hier wirklich ein Lehmboden vorliegt. Deshalb habe ich eine sehr braune Thuja herausgenommen und Ihnen ein Foto von der Erde gemacht (siehe erstes Bild im angehängten PDF). Dabei ist mir auch gleich aufgefallen, dass die Thuja bis jetzt keine neuen Wurzeln gebildet hat…
 
–       Ihre Aussage zur Pflanzung der Thujen ist 100% korrekt. Ja ich habe die Thujen ca 5-10 cm unter die Rasenkante gesetzt. Zum Zeitpunkt der Pflanzung habe ich gedacht das wäre schlau weil ich dadurch einen Gießrand habe ?
 
–       Die Löcher habe ich dann aber mit der Erde von den Löchern wieder gefüllt. Ich habe also ohne Pflanzenerde, Blumenerde oder ähnliches gearbeitet.
 
–       Auch bei diesem Punkt haben Sie Recht: Die Thujen die „noch“ gut aussehen liegen etwas höher als die braunen Thujen (aber hier handelt es sich um max 10-20 cm). Eingepflanzt habe ich sie aber alle gleich (also 5-10 cm unter Rasenkante) -> Also was ich damit sagen will ist, dass der Rasen zu den „braunen“ Thujen etwas abflacht, wie Sie vermutet haben.
 
–       Ich habe heute noch etwas wichtiges entdeckt, was Ihre These (Staunässe) meiner Meinung nach bestätigt:
 
o  Ich habe auch auf der anderen Seite vom Haus noch 12 Stück Thujen stehen (diese sehen noch sehr gut aus)
o  Gestern habe ich diese 2 x 30 sek pro Thuja gegossen (wie in Ihrer sehr tollen Gießanleitung beschrieben)
o  In der Nacht hat es dann auch noch sehr viel geregnet (min. 15 l/m2)
o  Seit ca 15 Stunden ist es aber trocken (keine weiterer Regen mehr)
o  Vor ca. 1h habe ich bei diesen 12 Thujen (die ich gestern gegossen habe) eine Metallstange (1cm dick) hinein gestochen und geschaut ob Wasser steht
o  Ergebnis: NEIN kein Wasser. Der Boden ist gut feucht aber die Metallstange war nicht nass
o  Das gleiche habe ich auch bei den braunen Thujen gemacht (Diese habe ich Gestern aber NICHT gegossen -> letztes Mal Gießen: Mittwoch 01/07)
o  Hier stand das Wasser bei 80% aller braunen Thujen in einer Tiefe von ca. 20-30cm
 
Also wie Sie sehen, lagen Sie bei allen Ihren Punkten richtig. Ich bin schon sehr gespannt auf Ihre Rückmeldung.
 
Ich möchte mich auch gleich bei Ihnen für die super Hilfe bedanken.
 
Liebe Grüße
Philipp

Thuja Smaragd krank nach anpflanzen

Jaap Metsemakers
Reply to  Philipp Gruber
10 Monate vor

Hallo Christian,

Danke für die Komplimente und Ihre Beitrage. Ja, das ist ohne Zweifel zu viel Wasser und dadurch treibt die Eibe nicht aus. War es (ein bisschen) zu wenig Wasser gewesen, dann würden die Pflanzen trotzdem ausgetrieben sein. Es ist also definitiv zu viel. Drei mal die Woche für 2 Stunden am Stück (bei Eiben auf Lehmboden und auch noch Mulch) ist übrigens sowieso viel zu viel.

Es Problem ist dass man bei Pflanzen wovon die Wurzeln verfault sind, nicht auf einmal komplett aufhören kann mit dem Gießen (denn ohne Wurzeln ´vertrocknet´ die Pflanze auch relativ schnell, auch wenn Staunässe ja die Grundursache ist). Sie müssen das Gießen also abbauen. Fangen Sie Z. b. erstmal an mit nur einmal die Woche, das ein paar Wochen anhalten, und dann einmal alle 2 Wochen. Und so weiter bis irgendwann nur einmal alle 3 Wochen. Leider muss ich dabei sagen, dass zu viel Wasser ziemlich problematisch sein kann, also ich hoffe dass Sie noch rechtzeitig dabei sind.
Ich hoffe ich habe Ihnen ein wenig weiterhelfen können. Vg, Jaap

Jaap Metsemakers
Reply to  Jaap Metsemakers
10 Monate vor

Hallo Alex, wieviel Lfm war Ihre Hecke auch wieder?

Jaap Metsemakers
Reply to  Jaap Metsemakers
11 Monate vor

Hallo Philipp,
 
Ich meinte mit dem sauber putzen eigentlich die anderen (die Guten an der andere Seite vom Haus), aber für diese ist es auch absolut gut.
Nein, das ist keine Thuja Miniermotte. Suchen Sie mal nach Bilder auf ´Argyresthia tuiella´, die Lateinische Name der Thujamineermotte. Dann sehen dass diese anders aussieht. Was für eine Motte Sie hier gefunden haben weiß ich nicht, ich (als echte Entomologe;-) ) würde sagen eine ganz normale Motte. Ich weiß dass da alles und noch was rausgefliegen kommt wenn man damit geschäftig geht. Sollte man am bestes alles ignorieren. Jetzt mit Gift auf diese Thujas spritzen würde wahrscheinlich eher der Todesschlag als die Rettung bedeuten. Das ist jedenfalls unsere Erfahrung.
 
 
 

Christian
Christian
10 Monate vor

Hallo, tolle Seite und interessante Produkte. Eine Frage : Wir haben letzten November 12 Eiben Pflanzen lassen und eine ist schon seit Wochen gelb und braun und hat nicht eine Knospe getrieben. Ich vermute, die Wurzeln sind nicht angewachsen. Wir haben ein autom. Bewässerungssystem mit Tropfschläuchen und lassen es derzeit drei mal die Woche für 2 Stunden am Stück laufen. Zudem ist gemulcht. Ist das ggf. Zu viel Wasser? Der Boden ist lehmig. Danke und Grüße!

Jaap Metsemakers
Reply to  Christian
10 Monate vor

Hallo Alex,

Ich wurde dann ab jetzt wie folgt weitermachen: Ende August würde ich die 2 geben, irgendwann in Oktober die 3 und irgendwann im Winter (egal wann von November bis Februar) die 4. Normal gibt mann einfach 4 mal im Jahr der entsprechende Jahreszeitdünger (also die 1, 2, 3 oder 4) und damit ist man dann fertig. Hier bei Ihnen haben wir es wegen Ihr Problem ein bisschen anders angepackt (um die Pflanzen schneller ein Schub zu geben). Das macht die Dinge natürlich etwas unklar. Vg, Jaap

Jaap Metsemakers
Reply to  Jaap Metsemakers
11 Monate vor

Hallo Philipp,
 
Danke für Ihre Bestellung.
 
Ich würde mich da noch nicht zu große Sorgen machen. Was Sie bei diese Thujas eventuell tun können, können Sie im Abschnitt “Was kann ich tun?” auf diese Seite nachlesen. Dies verhindert Probleme mit Läusen und Pilzen im Allgemeinen, da es mehr Luft in die Pflanzen bringt. Vor allem bei Thuja Smaragd ist es gut um das ab und zu tun (so alle zwei Jahre).
 
Schöne Grüße,
 
Jaap

Jaap Metsemakers
Reply to  Jaap Metsemakers
11 Monate vor

Hallo Philipp,
 
Ja, mit dieses Bild dabei und Ihre Infos, ist es jetzt 100% sicher. Es handelt sich hier um Staunässe. Jetzt sehe ich auch besser um was für eine Bodenart es sich handelt. Ich kenne diese Art von Boden, aber ich weiß nicht, wie ich ihn nennen soll. Ich habe diese Art von Boden schon öfter beim Pflanzen in Deutschland gesehen, dieses Jahr noch in Dortmund.
Was ich mich frage ist, woher dieser schwarze Boden auf das Foto kommt? Waren diese Pflanzen in Töpfen oder war der Wurzelballenboden so schwarz? Ich bin mir nicht sicher, ob ich auf das Foto Reste von Jutetuch sehe. Hier bin ich noch neugierig nach, auch wenn es für die Lösung nicht wichtig ist. Es sagt mir nämlich etwas über die Pflanze vor Einpflanzung.
 
Aber jetzt kommt der schwierigste Teil, was sollten Sie tun? Probleme durch Staunässen sind sehr schwer zu lösen. In jedem Fall sollte bei normalem Wetter (gelegentliche Dusche, nicht zu helle Sonne) vorerst kein Wasser gegeben werden, damit der Boden wieder leicht feucht statt nass werden kann. Wenn es warm und trocken wird, sollte gelegentlich gewässert werden, aber seltener als Sie vorher gemacht haben. Das schwierige ist, dass Pflanzen, die unter Staunnässe gelitten haben, komisch genug schnell austrocknen, weil sie fast keine Keimwurzeln mehr haben. Die Bewässerung muss daher sozusagen langsam eingestellt werden. Das ist sehr schwierig und selbst für mich wäre es immer noch schwierig, wie viel Sie genau geben sollten.
Wenn der Boden irgendwann wieder normal feucht wird, würde ich Heckenkraft-Extra geben, anstatt zu gießen (HK-Extra geben ist auch eine Art von Gießen). Auf der Verpackung steht, dass Sie eine Gießkanne auf 5 bis 10 Laufmeter ausbringen können. In diesem Fall würde ich es auf 5 Meter ausbringen. Mit einer Packung können 3 Gießkannen hergestellt werden.
 
Ich werde Ihnen ehrlich sagen, dass ich keine Ahnung habe, wie das enden wird. Wenn das Foto, das Sie jetzt hinzugefügt haben (vom Wurzelballen und Loch), für die meisten Pflanzen repräsentativ ist, kann es schwierig werden, weil das ehrlich gesagt nicht gut aussieht. Es tut mir leid das zu sagen.
 
Sie können eine Pflanze, die nur knapp noch nicht tot ist von Trockenheit, ganz leicht mit Wasser retten. Andersherum ist es jedoch sehr schwierig, einer Pflanze zu helfen, die aufgrund von Staunässe fast tot ist. Es einzige was ein bisschen Hoffnung bietet, ist das die meiste Pflanzen im Moment nur braune (zwar große) Stellen haben und noch nicht großenteils braun sind.
 
Ich hoffe dass Sie die Bäume wieder grün bekommen Philipp.
 
Viele Grüße,
 
Jaap Metsemakers

Alex D.
Alex D.
11 Monate vor

Hallo,

unsere Thuja Smaragd steht nun in zweiten Jahr. Leider bilden einige Pflanzen an den Blättern im unteren Bereich lila bzw schwarze Stellen? Was ist das und was muss ich tun?

Danke und viele Grüße
Alex

Jaap Metsemakers
Reply to  Alex D.
11 Monate vor

Hallo Alex,
 
Wahrscheinlich ist das der Anfang von Knospen- bzw. Saatkegelbildung. Das ist nicht schlimm und wenn es einmal angefangen ist, ist es schwer zu stoppen. Oft fangt es an wenn die Pflanzen eine Weile zu trocken gestanden haben oder bei ´Armut´ (oder eine Kombination von biede). Sie können eventuell eine gute Menge Heckenkraft-1 geben (auch wenn es jetzt schon Juli ist), das wird sowieso nicht schaden bei Thujas und bringt wieder eine frische Farbe in die Pflanzen wodurch die Knospen vielleicht etwas weniger stören.
Schöne Grüße, Jaap

Alex D.
Alex D.
Reply to  Jaap Metsemakers
11 Monate vor

Die schwarzen Stellen sind auch leicht klebrig. Knospen (grün) sind teils auch schon sichtbar. Kann es auch ein Schädling sein? Oder eher Mangel?

Würde Heckenkraft-Extra auch was bringen? Oder eher lassen und nur Hecken 1? Überlege ob ich gleich das jahrespaket nehmen soll

Jaap Metsemakers
Reply to  Alex D.
11 Monate vor

Hallo Alex,
 
Wahrscheinlich ist es beides. Also Knospenbildung einerseits wegen Mangel, aber anderseits auch ein kleiner Läusebefall (kommt auch immer von Mangel an Wasser und/oder andere Stressfaktoren). Die letzte Jahren kommt dies viel häufiger vor. Bei so ein Triebläusebefall gibt es diese schwarze klebrige Stellen hinter die Stellen die verfärbt sind, die sieht man wenn man die Zweigen offen faltet. Erschrecken Sie sich nicht von die Bilder auf diese Seite wo ich hin verlinkt habe, so schlimm muss es absolut nicht werden und wird es auch eher selten wenn man früh mit Unterstützung dabei ist. Heckenkraft-1 zusammen mit Heckenkraft-Extra ist eine gute Kombination. Mit der HK-Extra kann man unmöglich etwas falsch machen. Sie können auch mal ein Foto anhängen, wenn das schwarze sich nämlich an der Außenseite befindet (und nur unten) kann es auch Pinkelschade von Hunde oder Katze sein. Das verursacht auch schwarze Stellen. Vg, Jaap
 

Alex D.
Alex D.
Reply to  Jaap Metsemakers
11 Monate vor

Hallo,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Ich hab mal Fotos angehängt. Was denken Sie was es ist? Doch eher Katze? Es gibt hier einige in der Gegend. Wenn es eine Katze wäre, gehen die Stellen wieder weg oder ist das schädlich?

VG Alex

Jaap Metsemakers
Reply to  Alex D.
11 Monate vor

Entschuldigen Sie mir meine späte Reaktion. Ich war es total vergessen. Für mich sehen Foto 1 und 5 deutlich aus wie Pinkelschade und nicht wie einem ´Ungeziefer Befall´.
Vg, Jaap

Alexander Dure
Alexander Dure
Reply to  Jaap Metsemakers
11 Monate vor

Danke für Ihre Rückmeldung. Ich habe zwischenzeitlich heckenkraft Jahrespaket und heckenkraft extra bei ihnen bestellt. Morgen soll es ankommen. Kann man bei der Pinkelschade was machen? Geht die Pflanze kaputt? Was kann ich tun?

VG Alex

Jaap Metsemakers
Reply to  Alexander Dure
11 Monate vor

Hallo Alex,

Wenn immer wieder die gleiche Pflanze angepinkelt wird, kann eine Thuja davon letztendlich sterben. Aber hier bei Ihnen ist davon noch nicht die Rede, das ist noch eine relativ leichte Schade. Sie können die schwarze Stellen ein bisschen rausscheiden, aber nicht mehr als nur knapp vorbei das schwarze. Vg, Jaap

Alexander Dure
Alexander Dure
Reply to  Jaap Metsemakers
10 Monate vor

Hallo Jaap,

ich habe ja das jahrespaket gekauft. letzte Woche habe ich Heckenkraft extra und heckenkraft 1 verwendet. Eigtl wäre ja jetzt dann heckenkraft 3 von der Jahreszeit dran. Wie soll ich weiter vorgehen? Wird heckenkraft pro Woche oder pro Monat verwendet?

Danke!

VG Alex

Alexander Dure
Alexander Dure
Reply to  Alexander Dure
10 Monate vor

Ok super Danke. Und dann jeweils die gesamte Flasche oder?

VG Alex

Philipp Gruber
Philipp Gruber
Reply to  Alexander Dure
11 Monate vor

Hallo Jaap,
 
vielen Dank für Ihre schnelle Rückmeldung. Ich hab alle Thujen gestern “entlüftet”, also so viele braune Zweige wie möglich entfernt. Dabei habe ich viele Motten (ich denke es handelt sich hier um die Thuja Miniermotte) entdeckt. Ich habe dazu mal ein paar Fotos angehängt.
 
Sollte ich dagegen vorgehen? Ich habe dazu keinen Artikel gefunden.
 
LG
Philipp

Thuja Miniermotte?

Philipp Gruber
Philipp Gruber
Reply to  Philipp Gruber
11 Monate vor

Hallo Jaap,
 
bezüglich dem schwarzen Boden: Hier handelt es sich um die Erde vom Wurzelballen (Ich habe alle Thujen mit Wurzelballen gekauft). Ja da haben Sie Recht, es handelt sich hier um Reste vom Jutetuch.
 
Bezüglich Heckenkraft-Extra: Bei 3 Gießkannen pro HK-Extra komme ich 3x5m = 15m weit. Meine Hecke ist ca 20 m lang, also brauche ich etwas mehr als eine Packung HK-Extra pro Gießvorgang.
–       Wie oft sollte ich diesen Gießvorgang wiederholen?
–       Beziehungsweise, wieviel HK-Extra sollte ich kaufen, damit ich für den Sommer versorgt bin?
–       Und wann (August, September, ..) denken Sie kann man sagen ob die Thujen überleben oder sterben werden?
–       Der Grund für die Frage ist folgender: Wenn die Thujen nicht überleben, werde ich diese austauschen. Hier stellt sich mir die Frage wann ich die Entscheidung treffen kann. Im September/Oktober neupflanzen oder doch erst im Frühjahr 2021?
–       Auch bin ich mir nicht sicher ob Wurzelballenware dann das Richtige ist? Ich habe gelesen, dass Thujen im Container schneller und besser anwurzeln und damit die Ausfallrate sehr gering ist. Stimmt das?
 
Auch wenn ich die Thujen nicht mehr braun bekomme, weiß ich jetzt zumindest was das Problem ist. Dadurch kann ich vielleicht verhindern, dass noch mehr braun werden.
 
Ich hätte noch zwei Fragen bezüglich dem Staunässeproblem:
1)    Denken Sie wäre es auch sinnvoll die Pflanzen um 10cm höher zu setzen und eventuell einen Kies oder Sand unten einzuarbeiten? Damit könnte man dem Staunässeproblem doch entgegenwirken oder mache ich damit nur noch mehr kaputt?
2)    Ich habe gelesen, dass es möglich ist mit einer langen Metallstange tiefe Löcher in den Boden (rund um den Thujen Hauptstamm) zu hämmern und diese dann mit einem Drainagematerial (Quarzsand) zu füllen. Damit soll das Wasser besser abfließen können…. Was halten Sie von dieser Idee?
 
Ich warte noch auf Ihre Rückmeldung bevor ich die HK-Extra Bestellung abschließe.
 
Viele Grüße
Philipp Gruber

Jaap Metsemakers
Reply to  Philipp Gruber
11 Monate vor

Hallo Philipp,
 
Danke erstmal für Ihre Beitrage. 
 
Erstmal folgendes. Was ich hiernach schreibe ist nur gemeint um der Ursache (und damit vielleicht auch der Lösung) zu finden, nicht um mit dem Finger auf einen Schuldigen hinzuweisen.
 
Hallo Philipp,
 
Danke erstmal für Ihre Beitrage. 
Erstmal folgendes. Was ich hiernach schreibe ist nur gemeint um der Ursache (und damit vielleicht auch der Lösung) zu finden, nicht um mit dem Finger auf einen Schuldigen hinzuweisen.
 
Was meine Aufmerksamheit es meiste auf sich zieht, ist das erste Bild. Im Lehmboden sollte man besser ein Pflanzgraben ziehen anstatt Löcher. Und wenn man doch Löcher gräbt, sollte man die absolut nicht zu tief graben (diese sind wahrscheinlich zu tief wenn Sie Pflanzen direkt so da reingesetzt haben). Wenn man im Lehmboden mit Löcher arbeitet sollte man es am besten sogar so tun dass ein klein Hügelchen von ca. 5 cm Wurzelballen oben das Erdreich ausstecht. Ich fürchte dass es hier eher andersherum gewesen ist, minimal 5 Erde oben auf der Wurzelballen drauf.
Wenn Sie in diese Löcher dann auch noch mit Blumenerde oder Pflanzerde gearbeitet haben (oder eine andere Pflanzerde-Art der viel besser Wasser durchlässt als der Lehm drumherum im Garten), hat man eigentlich Wasserlöcher geschaffen. Überall im Garten geht das Wasser nur ganz langsam im Boden (weil es Lehm ist), nur wo die die Bäume stehen läuft das Wasser ganz einfach im Boden und bleibt dann genau auf Wurzel-Niveau stehen.
Und dann werde ich jetzt einige bestimmte Punkte aus Ihrer Nachricht bearbeiten:
 
Die Löcher hatten ca. einen Durchmesser von 40cm und eine Tiefe von 35-40cm (siehe Anhang) 
Ich denke also dass sie hiermit etwas zu tief stehen. Vor allem im Kombination mit der Lehmboden.
 
Die Hälfte meiner Thujen hat den ganzen Tag durchgehend Sonne und die Anderen 50% Schatten 
An sich nicht schlimm, nur kann eine begrenzte Luftzirkulation (wegen der Zaun an der Hintenseite), vor allem in der Anwachsfase für Probleme sorgen. Nasse Füße und eine begrenzte Luftzirkulation verstärken einander leider eher. 
 
Gegossen habe ich die Thujen in den ersten Wochen ca. 2 mal pro Woche mit jeweils 2-3 Liter pro Thuje (ja ich weiß dass ich hier möglicherweise einen Fehler gemacht habe, aber in der Gießanleitung wurden 5-10 Liter pro Meter Hecke genannt -> Ich dachte da ich ja 2 Thujen pro Meter gesetzt habe, brauche ich nur die Hälfte (also 2,5-5 liter pro Thuje). Vielleicht meinte die Gießanleitung aber auch 5-10 Liter pro Meter HÖHE. Ich weiß es nicht …. Da ich im Internet gelesen habe, dass die Thujen wohl doch mehr Wasser brauchen, gieße ich seit ca 3 Wochen einmal pro Woche mit ca 10 Liter pro Thuje
Eigentlich ist 2-3 Liter natürlich nicht viel. Ohne die Bilder und Infos würde ich dann eher vermuten dass das zu wenig wäre. In diese Situation bezweifle ich aber oder es zu wenig Wasser gewesen ist. So sieht der Schade eigentlich auch nicht aus, sieht eher aus wie zu viel Wasser. Dabei sieht es auch noch aus oder das Gelände wo die pflanzen stehen (diese halbe Meter sogesagt), auch noch etwas niedriger ist als der Rasen, also auch ein Grund warum sich dort eher zu viel als zu wenig Wasser ansammeln würde.
 
Hier muss ich noch etwas anmerken (vielleicht ist es wichtig). Alle Thujen die bis jetzt von einer schweren Braunfärbung betroffen sind wurden auf der gleichen Palette angeliefert und befinden sich mehr oder weniger direkt nebeneinander (siehe Fotos)  
Ich denke dass das vor allem ein Hinweis dafür ist, dass das was nicht richtig ist, an einem Teil der Strecke schlimmer nicht richtig ist (dor viel Wasseransammlung oder so etwas). Die Pflanzen sind bestimmt alle vom gleichen Grundstück gerodet worden und es wird so gut wie sicher kein Unterschied in Qualität geben zwischen der eine und der andere Palette. Könnte es vielleicht so sein, dass dem Bereich von das letzte Foto (mit die guten Pflanzen sogesagt), höher liegt? Oder weniger schwere Lehmboden ist? Oder dass der Boden dort vielleicht etwas mehr Kies enthält und sich deswegen automatisch besser drainiert? Oder stehen diese vielleicht weniger tief?
 
Wisst Ihr vielleicht welches Problem hier vorliegt? Gieße ich einfach zu wenig? Wenn ja, wisst Ihr wie ich überprüfen kann was die maximale Menge an Wasser ist die mein Boden pro Thuje aufnehmen kann ohne dass diese dann Tagelang im Wasser steht?
Oder könnte das Problem schon vorm Pflanzen entstanden sein (also beim Lieferanten), da die Thujen ja gerade mal 2,5 Monate bei mir im Garten stehen?
  
Ich denke dass es Problem hier eine Kombination von folgende Faktoren ist:
– Zu tief gepflanzt.
– Im Grunde eine Art von Wasserlöcher in diese Lehmboden geschaffen wo jetzt die Wurzeln verfaulen.
– Vielleicht auch noch Wasseransammlung wegen etwas niedrigeren Standort.
– In Kombination mit diese vorgenannte Punkte haben Sie wahrscheinlich auch zu viel gegossen. Hätten die nicht im Lehmboden gestanden, etwas weniger tief oder an einem etwas höheren Bereich im Garten (oberhalb eines Hanges), dann war das Sie Sie gegossen haben nicht zu viel gewesen. In diese Situation denke ich aber schon.
– Ich sehe auf das 7te Foto ein Dickmaulrüssler. Das könnte vielleicht darauf hinweisen dass die schon drinn gewesen sind. Wie die Pflanzen im April gekommen sind, sind das dann noch Larve gewesen. Das könnte dann vielleicht bedeuten dass das Wurzelwerk auch schon nicht optimal gewesen ist wenn die Larve schon an die Wurzel gefressen haben. Das wurde ein Extra Faktor sein wodurch die Wurzelfäule noch schneller zu Probleme führen könnte (da es dann vorher schon weniger Wurzel gegeben hat). Ich habe dieses “Vielleicht” jedoch nicht versehentlich unterstrichen. Ich möchte keine Baumschule falsch beschuldigen. Es ist nämlich auch so, dass Pflanzen die von egal was geschwächt sind, Schädlinge anziehen. Oder anders gesagt, Schädlinge erfahren von solche geschwächte Pflanzen kein Widerstand. Es könnte also auch so sein dass der Dickmaulrüssler erst in Ihrem Garten drin gekommen ist. Außerdem gibt es heutzutage keinen mit Pflanzen beladenen LKW mehr, in dem kein Eibenkäfer (Dickmaulrüssler) zu finden ist. Aufgrund des milden Winters ist es kaum möglich, eine Baumschule völlig Dickmaulrüsslerkäferfrei zu halten. Aber ein einziger Käfer ist überhaupt kein Problem. Der Punkt ist, dass sie nicht mit zu viele sein sollten. Dann verursachen die Larven zu viel Schaden an den Wurzeln. Die Schädigung der Pflanze durch die Käfer ist normalerweise nicht so schlimm bei Thujas.
 
Ich warte jetzt erstmal Ihre Reaktion ab. Dann werde ich von Ihnen hören, ob meine Diagnose überhaupt richtig sein kann. Es ist möglich, dass das erste Foto mich sofort auf die falsche Spur gebracht hat und dass ich völlig falsch liege. Wenn Ihre Antwort bestätigt, dass ich in die richtige Richtung sitze, möchte ich Ihnen gerne noch einige Tipps geben, wie Sie am besten vorgehen können. Wenn ich völlig falsch liege, müssen wir nach einer anderen Ursache (und Lösung) suchen.
 
Viele Grüße,
 
Jaap
 
 
 

Jaap Metsemakers
Reply to  Philipp Gruber
11 Monate vor

Hallo Philipp, danke für Ihre Beitrage.

Ich kriege meine Antwort nicht vor mein Abendessen fertig;-). Aber ich werde heute noch ausführlich auf Ihre Frage antworten. Ich denke dass ich weiß was passiert ist. Wenn Sie dies noch vorher lesen, können Sie vielleicht angeben, ob Sie auch Pflanzenerde oder ähnliches verwendet haben? Vg, Jaap

Jaap Metsemakers
Reply to  Jaap Metsemakers
10 Monate vor

Hallo Alex, ja dann einfach die ganze Flasche.
Aber nicht heute (bei uns sind es 35 ° C), heute ist der Garten zum Trinken von Bier geeignet, nicht zum Arbeiten ?.

Simon
Simon
1 Jahr vor

Guten Tag,

Herzlichen Dank für die Giessanleitung. Ich frage mich, ob diese auch für in Trögen gepflanzte Eiben gilt. Ich habe jeweils zwei circa 1.7m hohe Eiben in Trögen (1m Breit, 45 cm hoch und tief) gepflanzt. Standort, sonnige Terrasse in Innenstadt. Was sind Ihre Empfehlung hinsichtlich Bewässerung und Düngung. Leider habe ich keinen grünen Daumen…

Herzlichen Dank und beste Grüsse
Simon

Jaap Metsemakers
Reply to  Simon
1 Jahr vor

Hallo Simon, danke für deinen Beitrag. Das ist eine gute Frage und auch eine gute Randnotiz zu diesem Artikel. In diesem Artikel geht es wirklich um Pflanzen im Freiland. Es wäre schön, wenn jemand anders noch antworten würde, der mehr Erfahrung damit hat als ich. Ich hatte kürzlich jemanden am Telefon, der es mit einem Feuchtigkeitsmesser in seinen Pflanzgefäßen tat. Ich selber habe damit keine Erfahrung. Besonders bei trockenem und warmem Wetter (wie jetzt) müssen Sie bestimmt mehr gießen, als ich in meinem Artikel angegeben habe. Ich denke mindestens zweimal pro Woche, aber wahrscheinlich ist das nicht genug. Solche großen Pflanzen haben einen Kübel ziemlich schnell trockengesaugt.
Was das Düngen betrifft denke ich dass die Pflanzen mit Heckenkraft-1 bis 4 schon klar kommen würden. VG. Jaap

Simon
Simon
Reply to  Jaap Metsemakers
1 Jahr vor

Hallo Jaap,

Vielen Dank für die rache Antwort. Liefert ihr euren Dünger auch in die Schweiz? Kann im Shop nur Oesterreich und Deutschland als Lieferländer auswählen.
Danke & Gruss

Jaap Metsemakers
Reply to  Simon
1 Jahr vor

Hallo Simon, gern geschehen. Das machen wir leider vorerst nicht (liefern in die Schweiz). Wir haben bereits alle Hände voll zu tun mit Deutschland und Österreich, und besonders meine Frau (die die meiste Arbeit bei der Bestellungen und dem Versand der Pakete hat) möchte vorerst kein Land mehr dazu haben. Und in der Vergangenheit haben wir mit unseren Heckenpflanzen auch nicht die Erfahrung gemacht, dass die Schweiz das einfachste Land ist (um etwas hinzuliefern). Es tut mir sehr Leid. Nochmals danke für Ihre Beitrage. Vg, Jaap

Tina Ziegler
Tina Ziegler
1 Jahr vor

Hallo,
ich habe vor ca. 4 Wochen eine Hecke aus portugiesischem Kirchlorbeer gepflanzt. Nun werfen viele der Pflanzem bereits Blätter ab und viele neue Triebe haben schwarze Spitzen. (Könnte sein, dass diese Triebe Frost abbekommen haben)
Außerdem waren bereits Läuse und der Dickmaulrüssler am Werk.
Die Pflanzen werfen von innen heraus das Laub ab und die Blätter werden von der Spitze an, über die Seiten braun. Habe auch den Ph-wert des Bodens gemessen. Boden ist neutral. Beim Anpflanzen habe ich etwas Dünger ins Pflanzloch gegeben.
Auf der einen Seite ist ein Kantenstein, auf der anderen eine durchlässige Natursteinmauer. Als Deckschicht etwas Rindenmulch. Aber nicht viel.
Tatsächlich habe ich die ersten zwei Wochen viel gegossen. Kann das das Problem sein?
Gegen den Dickmaulrüssler und die Läuse habe ich gespritzt. Habe jetzt aber auch vor noch mit Nematoden zu behandeln. (Habe auch an anderer Stelle im Garten portugiesischen Lorbeer und schon länger das Thema mit den Schädlingen)….
Haben Sie einen Vorschlag für mich?
Ich wäre sehr traurig, wenn die Pflanzen eingehen…
Danke

Jaap Metsemakers
Reply to  Tina Ziegler
1 Jahr vor

Hallo Frau Ziegler, vielen Dank für Ihren Beitrag. Wo fange ich an? Die gelben Blätter. Ich denke, dass fast jeder portugiesische Kirschlorbeer, der von März bis April gepflanzt wurde, einige gelbe Blätter entwickelt hat, vor allem rundum der Stamm also von innen heraus. In diesem Artikel können Sie alles darüber lesen, aber das Wichtigste ist, dass dies sehr normal ist. Die schwarzen Spitzen an den Enden frischer Ausläufer sind aufgrund des extremen Wetters dieses Frühlings (viel trockener Wind, strahlende Sonne, Nachtfrost und alles auf einmal) eigentlich auch fast normal. Und das sieht auch schlimmer aus als es ist. Die frische Triebe können nun einmal nichts haben.
Je nach Art des Düngers kann der Dünger im Pflanzloch diese Verbrennung sogar leicht verstärkt haben. Zum Beispiel ist starker Kunstdünger im Pflanzloch nicht gut (sogar schlecht). Aber das einzige, was Sie danach noch dagegen tun können, ist viel zu gießen, und das haben Sie anscheinend getan. Normalerweise könnte es zu viel gewesen sein, aber unter diesen Umständen vielleicht genau richtig. Die portugiesische Lorbeerkirsche ist zufällig eine Pflanze, die am Anfang ziemlich viel Wasser verträgt, so dass der Schaden hoffentlich nicht so schlimm sein wird.
Über den Rest von dem, was Sie noch schreiben, vielleicht möchten Sie hier ein paar Bilder mit uns teilen. Dann kann ich Ihnen vielleicht auch besser raten, wie Sie vorgehen sollen. Vielleicht ist es alles nicht so schlimm. Für der Dickmaulrüssler ist eine Behandlung mit Nematoden fast die einzige richtige. Das muss aber mit frische Nematoden und richtig gemacht werden.

Das Wurzelsystem stärken und damit die Stärkung der Pflanzenresistenz ist natürlich immer gut, auch gegen die Läuse. Heckenkraft-Extra kann dabei helfen und kann unmöglich zu Verbrennung führen. Ich peste Läuse immer ein wenig mit Eifelgold-Lavamehl, einem sehr feinen Pulver, das sie absolut nicht mögen. Ich streue und stäube das immer ein wenig, wo die Läuse sind und entlang der Stämme, damit ´ihre Autobahn´ ein bisschen blockiert wird. Was auf den Boden fällt, fügt dem Boden nur zusätzliche Mineralien und Spurenelemente hinzu. Würden Sie bei uns eine oder mehrere Heckenkraft Produkte kaufen, dann würde ich gerne eine entsprechende Menge Lavamehl kostenlos in die Packung mitgeben.

Ich werde nicht sagen, dass Insektizide nicht wirken, aber auf jeden Fall stören sie bestimmte Gleichgewichte und verursachen oft (nicht immer) wieder andere Probleme und das Ende ist dann oft verloren.

Hierbei lasse es für diesem Moment. Viele Grüße, Jaap

Yilmaz
Yilmaz
1 Jahr vor

Hallo zusammen. Habe vor ca 4 Wochen meine Hecke mit 30 Kirschlorbeer Rotundifolia gepflanz. Habe alle aus einer Baumschule. Wie muss ich Gießen? Mir wurde gesagt ca 10Liter pro Höhenmeter?! HABE MEHRERE GELBE BLÄTTER BEKOMMEN. Woher kommt das??
Wie oft die Woche Gießen? Und wieviel Gießen?

Danke Yilmaz

Jaap Metsemakers
Reply to  Yilmaz
1 Jahr vor

Hallo Herr Yilmaz, Ich werde hier noch einmal die gleiche Antwort geben, die ich Ihnen auch über Facebook gegeben habe (zum Nutzen der anderen Leser).

Das sieht alles total nicht schlimm aus. Ist eigentlich genau was in diesem Artikel beschrieben steht.
Gießen tun Sie in den kommenden Wochen einmal die Woche, und dann machen Sie jedes mal 2 x 30 Sekunden pro Pflanze mit dem Wasserschlauch. 1 Mal 30 Sekunden pro Pflanze, wenn Sie entlang der Hecke nach rechts gehen, und weitere 30 Sekunden pro Pflanze, wenn Sie entlang der Hecke wieder nach links gehen. Die pflanzen sehen gut aus, die gelbe Blätter können Sie in diesem Stadium ignorieren.

Bernd P
Bernd P
1 Jahr vor

Hallo, Danke für den Ratgeber. Ich werde Ihre Seite gerne auf Facebook teilen. Können Sie mir eine Frage zur Pflanzung einer Ligusterhecke beantworten? Ich habe vor 3 Tagen einige Liguster atrovirens (8 Triebe, Höhe 100-150) gesetzt. Vorher hab ich sie um ein Drittel geschnitten und die Wurzeln angeschnitten. Die wuzelnackten Liguster hatten bereits Blätter ausgetrieben und standen einige Tage im Wasser bevor sie eingepflanzt wurden, sahen aber sehr gut und gesund aus. Die Liguster wurden in einem Neubaugebiet in einen erstellten Graben eingepflanzt (Boden lehmhaltig gemischt mit frischem Humus). Nach dem Einpflanzen hab ich sie täglich gut gewässert. Nach 2 Tagen lassen sie die ausgetriebenen Blätter hängen und werden teilweise braun und schwarz und rollen sich ein. Fotos anbei. Können Sie mir einen Ratschlag geben was ich tun muss oder noch kann. Ist das ein Pflanzschock? Ich wäre Ihnen sehr dankbar für einen Expertenrat…

Liebe Grüße aus Franken
Bernd

Jaap Metsemakers
Jaap Metsemakers
Reply to  Bernd P
1 Jahr vor

Hallo Bernd. Vielen Dank für Ihren netten Beitrag. Grundsätzlich sollte das, was Sie versucht haben, sehr einfach sein (nicht falsch gemeint ;-)). Letzten Januar-Februar habe ich viele Zweige abgeschnitten, von allen Arten von Pflanzen, von Liguster bis zu Obstbäumen und Weiden. Ich habe sie einfach nebeneinander in den Boden gestochen und sie gelegentlich gegossen. Dies wird nun zu einer lebenden Hecke (siehe Foto), die die Hühner in “ihrem Teil” halten sollte. Ich habe wie ich das gemacht habe, das meiste grün davon geschnitten, bis auf ein paar Augen. Dann funktioniert es am besten. Es gibt eine Reihe von mögliche Problemen mit Ihrem Ansatz:
1) Sie haben ein paar Tagen im Wasser gestanden, damit haben Sie möglicherweise die Wurzeln ertränkt / erstickt und eigentlich die Pflanzen getötet. Könnte sein.
2) Jeden Tag ist Wässern ist zu oft, besonders wenn sie bereits Wurzeln hatten ist das nicht nötig und nicht gut. Eine gute Menge Wasser alle paar Tage ist besser.
3) Sie können nichts dagegen tun, aber das Wetter war für diese Verpflanzung in den letzten Wochen super schlecht. Trockener Wind, strahlende Sonne und auch noch Nachtfrost, eine Schlachtkombination.

Vorausgesetzt, die Pflanzen sind vorab in diesen wenigen Tagen nicht unter Wasser ertrunken, können sie dennoch leben und sich erholen. Ich wurde absolut noch Hoffnung haben auch wenn ich nicht sicher bin.

Viele Grüße,

Jaap

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Oliver
Oliver
2 Monate vor

Hallo,
Frage zum Giessrhythmus für Eiben. Sie haben geschrieben, dass die Hecke im Folgejahr (im Herbst gepflanzt) in den Monaten März und April alle 2 Wochen gegossen werden soll. Soll dieser Rhythmus in den Folgemonaten beibehalten werden?

Oliver
Oliver
Reply to  Jaap Metsemakers
2 Monate vor

Hallo Jaap,

besten Dank für die schnelle, hilfreiche und umfangreiche Antwort!

Ja, jetzt habe ich die Vorgehensweise verstanden 🙂

Vielen Dank und viele Grüße O
Oliver

Philipp Gruber
Philipp Gruber
11 Monate vor

Liebes “Somachtdüngenspass-Team”
 
Zuallererst möchte ich mich für eure tollen Artikel bedanken. Da Ihr mehr als kompetent wirkt, würde ich mich freuen wenn Ihr mir mit einem Thujen-Problem helfen könnt.
 
Folgend meine Problembeschreibung:

  • Ich habe am 20. April dieses Jahres (also vor ca. 2,5 Monaten) 55 Stück Smaragd-Thujen im Wurzelballen gesetzt (gekauft online in den Niederlanden)
  • Ich habe diese auf zwei Paletten erhalten und alle in einem Abstand von ca 40-45cm eingepflanzt.
  • Die Löcher hatten ca. einen Durchmesser von 40cm und eine Tiefe von 35-40cm (siehe Anhang)
  • Ich würde den Boden eher als lehmig bezeichnen
  • Die Hälfte meiner Thujen hat den ganzen Tag durchgehend Sonne und die Anderen 50% Schatten
  • Gegossen habe ich die Thujen in den ersten Wochen ca. 2 mal pro Woche mit jeweils 2-3 Liter pro Thuje (ja ich weiß dass ich hier möglicherweise einen Fehler gemacht habe, aber in der Gießanleitung wurden 5-10 Liter pro Meter Hecke genannt -> Ich dachte da ich ja 2 Thujen pro Meter gesetzt habe, brauche ich nur die Hälfte (also 2,5-5 liter pro Thuje). Vielleicht meinte die Gießanleitung aber auch 5-10 Liter pro Meter HÖHE. Ich weiß es nicht ….

 

  • Schon nach sehr kurzer Zeit (3-4 Wochen) habe ich zwei Exemplare ausgetauscht (War möglich, da ich 2 zuviel bestellt hatte), da sie zu 50% komplett braun waren (braun/weiß sogar)
  • Nach weiteren 2 Wochen wurden dann auch schon weitere Thujen braun. Und so ging es dann weiter bis nun schon ca. 30-50% aller Thujen eine leichte bis schwere Braunfärbung haben
  • Hier muss ich noch etwas anmerken (vielleicht ist es wichtig). Alle Thujen die bis jetzt von einer schweren Braunfärbung betroffen sind wurden auf der gleichen Palette angeliefert und befinden sich mehr oder weniger direkt nebeneinander (siehe Fotos)
  • Da ich im Internet gelesen habe, dass die Thujen wohl doch mehr Wasser brauchen, gieße ich seit ca 3 Wochen einmal pro Woche mit ca 10 Liter pro Thuje
  • Da mein Boden doch sehr lehmig ist möchte ich Sie nicht ertränken

 
Anhand des Artikels kann ich folgendes ausschließen (glaube ich zumindest):

  • Läuse: Ich kann keine schwarzen klebrigen Stellen entdecken
  • Borkenkäfer: Ich kann keine kleinen Löcher finden

 
 

  • Wie oben schon angeführt, gibt es aktuell ca 50% Thujen ohne Braunfärbung.
  • Mir kommt es aber aktuell so vor, als würden auch diese schon langsam punktuell ein paar braune Zweige entwickeln.

 
Wisst Ihr vielleicht welches Problem hier vorliegt?
Gieße ich einfach zu wenig?
Wenn ja, wisst Ihr wie ich überprüfen kann was die maximale Menge an Wasser ist die mein Boden pro Thuje aufnehmen kann ohne dass diese dann Tagelang im Wasser steht?
Oder könnte das Problem schon vorm Pflanzen entstanden sein (also beim Lieferanten), da die Thujen ja gerade mal 2,5 Monate bei mir im Garten stehen?
 
Würde mich sehr über eine Antwort freuen.
 
LG
Philipp

Thuja Probleme kurz nach Neuanpflanzung

Alexander Dure
Alexander Dure
Reply to  Philipp Gruber
10 Monate vor

Ca. 30 Meter

Philipp Gruber
Philipp Gruber
Reply to  Alexander Dure
11 Monate vor

Hallo Jaap,

da bin ich erleichtert 🙂 Ich habe gleich alle Thujen geputzt. Auf beiden Seiten vom Haus.

Danke für die schnelle Antwort.

Viele Grüße
Philipp

Philipp Gruber
Philipp Gruber
Reply to  Philipp Gruber
11 Monate vor

Hallo Jaap,
 
dann werde ich 2 HK-Extra kaufen und schauen was passiert 🙂
 
Ja die Metallstange kommt dann wieder raus. Die nimmt man nur um tiefe Löcher zu machen. Vielleicht probiere ich das bei einer Thuja mal.
 
Nochmals vielen Dank für Ihre tollen und vor allem schnellen Rückmeldungen. Ich werde mich mit einem Update im August wieder in den Kommentaren melden.
 
Eine letzte Frage hätte ich noch:
 
Wie in einen meiner Kommentare angeführt, habe ich auch 12 Stück Thujen auf der anderen Seite vom Haus (kein Staunässeproblem). Diese sehen sehr gut aus, haben aber vereinzelt kleine braune Stellen (vielleicht eine oder zwei braune Zweige pro Thuja). Diese braunen Zweige sind etwas schwarz. Könnte sich hier ein Läuseproblem in Zukunft entwickeln? Ich habe ein Foto angehängt.
 
Viele Grüße
Philipp
 
Schwarze Zweigen Thujen

Philipp Gruber
Philipp Gruber
Reply to  Philipp Gruber
11 Monate vor

Hallo Jaap,
 
vielen Dank für Ihre schnelle und vor allem sehr ausführlich Rückmeldung.
 
Anbei meine Anmerkungen:
 
–       Ich muss mich selbst korrigieren bezüglich Lehmboden. Ich habe das Wort lehmig benützt weil der Boden sehr kompakt ist. Bin mir aber nicht sicher ob hier wirklich ein Lehmboden vorliegt. Deshalb habe ich eine sehr braune Thuja herausgenommen und Ihnen ein Foto von der Erde gemacht (siehe erstes Bild im angehängten PDF). Dabei ist mir auch gleich aufgefallen, dass die Thuja bis jetzt keine neuen Wurzeln gebildet hat…
 
–       Ihre Aussage zur Pflanzung der Thujen ist 100% korrekt. Ja ich habe die Thujen ca 5-10 cm unter die Rasenkante gesetzt. Zum Zeitpunkt der Pflanzung habe ich gedacht das wäre schlau weil ich dadurch einen Gießrand habe ?
 
–       Die Löcher habe ich dann aber mit der Erde von den Löchern wieder gefüllt. Ich habe also ohne Pflanzenerde, Blumenerde oder ähnliches gearbeitet.
 
–       Auch bei diesem Punkt haben Sie Recht: Die Thujen die „noch“ gut aussehen liegen etwas höher als die braunen Thujen (aber hier handelt es sich um max 10-20 cm). Eingepflanzt habe ich sie aber alle gleich (also 5-10 cm unter Rasenkante) -> Also was ich damit sagen will ist, dass der Rasen zu den „braunen“ Thujen etwas abflacht, wie Sie vermutet haben.
 
–       Ich habe heute noch etwas wichtiges entdeckt, was Ihre These (Staunässe) meiner Meinung nach bestätigt:
 
o  Ich habe auch auf der anderen Seite vom Haus noch 12 Stück Thujen stehen (diese sehen noch sehr gut aus)
o  Gestern habe ich diese 2 x 30 sek pro Thuja gegossen (wie in Ihrer sehr tollen Gießanleitung beschrieben)
o  In der Nacht hat es dann auch noch sehr viel geregnet (min. 15 l/m2)
o  Seit ca 15 Stunden ist es aber trocken (keine weiterer Regen mehr)
o  Vor ca. 1h habe ich bei diesen 12 Thujen (die ich gestern gegossen habe) eine Metallstange (1cm dick) hinein gestochen und geschaut ob Wasser steht
o  Ergebnis: NEIN kein Wasser. Der Boden ist gut feucht aber die Metallstange war nicht nass
o  Das gleiche habe ich auch bei den braunen Thujen gemacht (Diese habe ich Gestern aber NICHT gegossen -> letztes Mal Gießen: Mittwoch 01/07)
o  Hier stand das Wasser bei 80% aller braunen Thujen in einer Tiefe von ca. 20-30cm
 
Also wie Sie sehen, lagen Sie bei allen Ihren Punkten richtig. Ich bin schon sehr gespannt auf Ihre Rückmeldung.
 
Ich möchte mich auch gleich bei Ihnen für die super Hilfe bedanken.
 
Liebe Grüße
Philipp

Thuja Smaragd krank nach anpflanzen

Jaap Metsemakers
Reply to  Philipp Gruber
10 Monate vor

Hallo Christian,

Danke für die Komplimente und Ihre Beitrage. Ja, das ist ohne Zweifel zu viel Wasser und dadurch treibt die Eibe nicht aus. War es (ein bisschen) zu wenig Wasser gewesen, dann würden die Pflanzen trotzdem ausgetrieben sein. Es ist also definitiv zu viel. Drei mal die Woche für 2 Stunden am Stück (bei Eiben auf Lehmboden und auch noch Mulch) ist übrigens sowieso viel zu viel.

Es Problem ist dass man bei Pflanzen wovon die Wurzeln verfault sind, nicht auf einmal komplett aufhören kann mit dem Gießen (denn ohne Wurzeln ´vertrocknet´ die Pflanze auch relativ schnell, auch wenn Staunässe ja die Grundursache ist). Sie müssen das Gießen also abbauen. Fangen Sie Z. b. erstmal an mit nur einmal die Woche, das ein paar Wochen anhalten, und dann einmal alle 2 Wochen. Und so weiter bis irgendwann nur einmal alle 3 Wochen. Leider muss ich dabei sagen, dass zu viel Wasser ziemlich problematisch sein kann, also ich hoffe dass Sie noch rechtzeitig dabei sind.
Ich hoffe ich habe Ihnen ein wenig weiterhelfen können. Vg, Jaap

Jaap Metsemakers
Reply to  Jaap Metsemakers
10 Monate vor

Hallo Alex, wieviel Lfm war Ihre Hecke auch wieder?

Jaap Metsemakers
Reply to  Jaap Metsemakers
11 Monate vor

Hallo Philipp,
 
Ich meinte mit dem sauber putzen eigentlich die anderen (die Guten an der andere Seite vom Haus), aber für diese ist es auch absolut gut.
Nein, das ist keine Thuja Miniermotte. Suchen Sie mal nach Bilder auf ´Argyresthia tuiella´, die Lateinische Name der Thujamineermotte. Dann sehen dass diese anders aussieht. Was für eine Motte Sie hier gefunden haben weiß ich nicht, ich (als echte Entomologe;-) ) würde sagen eine ganz normale Motte. Ich weiß dass da alles und noch was rausgefliegen kommt wenn man damit geschäftig geht. Sollte man am bestes alles ignorieren. Jetzt mit Gift auf diese Thujas spritzen würde wahrscheinlich eher der Todesschlag als die Rettung bedeuten. Das ist jedenfalls unsere Erfahrung.
 
 
 

Christian
Christian
10 Monate vor

Hallo, tolle Seite und interessante Produkte. Eine Frage : Wir haben letzten November 12 Eiben Pflanzen lassen und eine ist schon seit Wochen gelb und braun und hat nicht eine Knospe getrieben. Ich vermute, die Wurzeln sind nicht angewachsen. Wir haben ein autom. Bewässerungssystem mit Tropfschläuchen und lassen es derzeit drei mal die Woche für 2 Stunden am Stück laufen. Zudem ist gemulcht. Ist das ggf. Zu viel Wasser? Der Boden ist lehmig. Danke und Grüße!

Jaap Metsemakers
Reply to  Christian
10 Monate vor

Hallo Alex,

Ich wurde dann ab jetzt wie folgt weitermachen: Ende August würde ich die 2 geben, irgendwann in Oktober die 3 und irgendwann im Winter (egal wann von November bis Februar) die 4. Normal gibt mann einfach 4 mal im Jahr der entsprechende Jahreszeitdünger (also die 1, 2, 3 oder 4) und damit ist man dann fertig. Hier bei Ihnen haben wir es wegen Ihr Problem ein bisschen anders angepackt (um die Pflanzen schneller ein Schub zu geben). Das macht die Dinge natürlich etwas unklar. Vg, Jaap

Jaap Metsemakers
Reply to  Jaap Metsemakers
11 Monate vor

Hallo Philipp,
 
Danke für Ihre Bestellung.
 
Ich würde mich da noch nicht zu große Sorgen machen. Was Sie bei diese Thujas eventuell tun können, können Sie im Abschnitt “Was kann ich tun?” auf diese Seite nachlesen. Dies verhindert Probleme mit Läusen und Pilzen im Allgemeinen, da es mehr Luft in die Pflanzen bringt. Vor allem bei Thuja Smaragd ist es gut um das ab und zu tun (so alle zwei Jahre).
 
Schöne Grüße,
 
Jaap

Jaap Metsemakers
Reply to  Jaap Metsemakers
11 Monate vor

Hallo Philipp,
 
Ja, mit dieses Bild dabei und Ihre Infos, ist es jetzt 100% sicher. Es handelt sich hier um Staunässe. Jetzt sehe ich auch besser um was für eine Bodenart es sich handelt. Ich kenne diese Art von Boden, aber ich weiß nicht, wie ich ihn nennen soll. Ich habe diese Art von Boden schon öfter beim Pflanzen in Deutschland gesehen, dieses Jahr noch in Dortmund.
Was ich mich frage ist, woher dieser schwarze Boden auf das Foto kommt? Waren diese Pflanzen in Töpfen oder war der Wurzelballenboden so schwarz? Ich bin mir nicht sicher, ob ich auf das Foto Reste von Jutetuch sehe. Hier bin ich noch neugierig nach, auch wenn es für die Lösung nicht wichtig ist. Es sagt mir nämlich etwas über die Pflanze vor Einpflanzung.
 
Aber jetzt kommt der schwierigste Teil, was sollten Sie tun? Probleme durch Staunässen sind sehr schwer zu lösen. In jedem Fall sollte bei normalem Wetter (gelegentliche Dusche, nicht zu helle Sonne) vorerst kein Wasser gegeben werden, damit der Boden wieder leicht feucht statt nass werden kann. Wenn es warm und trocken wird, sollte gelegentlich gewässert werden, aber seltener als Sie vorher gemacht haben. Das schwierige ist, dass Pflanzen, die unter Staunnässe gelitten haben, komisch genug schnell austrocknen, weil sie fast keine Keimwurzeln mehr haben. Die Bewässerung muss daher sozusagen langsam eingestellt werden. Das ist sehr schwierig und selbst für mich wäre es immer noch schwierig, wie viel Sie genau geben sollten.
Wenn der Boden irgendwann wieder normal feucht wird, würde ich Heckenkraft-Extra geben, anstatt zu gießen (HK-Extra geben ist auch eine Art von Gießen). Auf der Verpackung steht, dass Sie eine Gießkanne auf 5 bis 10 Laufmeter ausbringen können. In diesem Fall würde ich es auf 5 Meter ausbringen. Mit einer Packung können 3 Gießkannen hergestellt werden.
 
Ich werde Ihnen ehrlich sagen, dass ich keine Ahnung habe, wie das enden wird. Wenn das Foto, das Sie jetzt hinzugefügt haben (vom Wurzelballen und Loch), für die meisten Pflanzen repräsentativ ist, kann es schwierig werden, weil das ehrlich gesagt nicht gut aussieht. Es tut mir leid das zu sagen.
 
Sie können eine Pflanze, die nur knapp noch nicht tot ist von Trockenheit, ganz leicht mit Wasser retten. Andersherum ist es jedoch sehr schwierig, einer Pflanze zu helfen, die aufgrund von Staunässe fast tot ist. Es einzige was ein bisschen Hoffnung bietet, ist das die meiste Pflanzen im Moment nur braune (zwar große) Stellen haben und noch nicht großenteils braun sind.
 
Ich hoffe dass Sie die Bäume wieder grün bekommen Philipp.
 
Viele Grüße,
 
Jaap Metsemakers

Alex D.
Alex D.
11 Monate vor

Hallo,

unsere Thuja Smaragd steht nun in zweiten Jahr. Leider bilden einige Pflanzen an den Blättern im unteren Bereich lila bzw schwarze Stellen? Was ist das und was muss ich tun?

Danke und viele Grüße
Alex

Jaap Metsemakers
Reply to  Alex D.
11 Monate vor

Hallo Alex,
 
Wahrscheinlich ist das der Anfang von Knospen- bzw. Saatkegelbildung. Das ist nicht schlimm und wenn es einmal angefangen ist, ist es schwer zu stoppen. Oft fangt es an wenn die Pflanzen eine Weile zu trocken gestanden haben oder bei ´Armut´ (oder eine Kombination von biede). Sie können eventuell eine gute Menge Heckenkraft-1 geben (auch wenn es jetzt schon Juli ist), das wird sowieso nicht schaden bei Thujas und bringt wieder eine frische Farbe in die Pflanzen wodurch die Knospen vielleicht etwas weniger stören.
Schöne Grüße, Jaap

Alex D.
Alex D.
Reply to  Jaap Metsemakers
11 Monate vor

Die schwarzen Stellen sind auch leicht klebrig. Knospen (grün) sind teils auch schon sichtbar. Kann es auch ein Schädling sein? Oder eher Mangel?

Würde Heckenkraft-Extra auch was bringen? Oder eher lassen und nur Hecken 1? Überlege ob ich gleich das jahrespaket nehmen soll

Jaap Metsemakers
Reply to  Alex D.
11 Monate vor

Hallo Alex,
 
Wahrscheinlich ist es beides. Also Knospenbildung einerseits wegen Mangel, aber anderseits auch ein kleiner Läusebefall (kommt auch immer von Mangel an Wasser und/oder andere Stressfaktoren). Die letzte Jahren kommt dies viel häufiger vor. Bei so ein Triebläusebefall gibt es diese schwarze klebrige Stellen hinter die Stellen die verfärbt sind, die sieht man wenn man die Zweigen offen faltet. Erschrecken Sie sich nicht von die Bilder auf diese Seite wo ich hin verlinkt habe, so schlimm muss es absolut nicht werden und wird es auch eher selten wenn man früh mit Unterstützung dabei ist. Heckenkraft-1 zusammen mit Heckenkraft-Extra ist eine gute Kombination. Mit der HK-Extra kann man unmöglich etwas falsch machen. Sie können auch mal ein Foto anhängen, wenn das schwarze sich nämlich an der Außenseite befindet (und nur unten) kann es auch Pinkelschade von Hunde oder Katze sein. Das verursacht auch schwarze Stellen. Vg, Jaap
 

Alex D.
Alex D.
Reply to  Jaap Metsemakers
11 Monate vor

Hallo,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Ich hab mal Fotos angehängt. Was denken Sie was es ist? Doch eher Katze? Es gibt hier einige in der Gegend. Wenn es eine Katze wäre, gehen die Stellen wieder weg oder ist das schädlich?

VG Alex

Jaap Metsemakers
Reply to  Alex D.
11 Monate vor

Entschuldigen Sie mir meine späte Reaktion. Ich war es total vergessen. Für mich sehen Foto 1 und 5 deutlich aus wie Pinkelschade und nicht wie einem ´Ungeziefer Befall´.
Vg, Jaap

Alexander Dure
Alexander Dure
Reply to  Jaap Metsemakers
11 Monate vor

Danke für Ihre Rückmeldung. Ich habe zwischenzeitlich heckenkraft Jahrespaket und heckenkraft extra bei ihnen bestellt. Morgen soll es ankommen. Kann man bei der Pinkelschade was machen? Geht die Pflanze kaputt? Was kann ich tun?

VG Alex

Jaap Metsemakers
Reply to  Alexander Dure
11 Monate vor

Hallo Alex,

Wenn immer wieder die gleiche Pflanze angepinkelt wird, kann eine Thuja davon letztendlich sterben. Aber hier bei Ihnen ist davon noch nicht die Rede, das ist noch eine relativ leichte Schade. Sie können die schwarze Stellen ein bisschen rausscheiden, aber nicht mehr als nur knapp vorbei das schwarze. Vg, Jaap

Alexander Dure
Alexander Dure
Reply to  Jaap Metsemakers
10 Monate vor

Hallo Jaap,

ich habe ja das jahrespaket gekauft. letzte Woche habe ich Heckenkraft extra und heckenkraft 1 verwendet. Eigtl wäre ja jetzt dann heckenkraft 3 von der Jahreszeit dran. Wie soll ich weiter vorgehen? Wird heckenkraft pro Woche oder pro Monat verwendet?

Danke!

VG Alex

Alexander Dure
Alexander Dure
Reply to  Alexander Dure
10 Monate vor

Ok super Danke. Und dann jeweils die gesamte Flasche oder?

VG Alex

Philipp Gruber
Philipp Gruber
Reply to  Alexander Dure
11 Monate vor

Hallo Jaap,
 
vielen Dank für Ihre schnelle Rückmeldung. Ich hab alle Thujen gestern “entlüftet”, also so viele braune Zweige wie möglich entfernt. Dabei habe ich viele Motten (ich denke es handelt sich hier um die Thuja Miniermotte) entdeckt. Ich habe dazu mal ein paar Fotos angehängt.
 
Sollte ich dagegen vorgehen? Ich habe dazu keinen Artikel gefunden.
 
LG
Philipp

Thuja Miniermotte?

Philipp Gruber
Philipp Gruber
Reply to  Philipp Gruber
11 Monate vor

Hallo Jaap,
 
bezüglich dem schwarzen Boden: Hier handelt es sich um die Erde vom Wurzelballen (Ich habe alle Thujen mit Wurzelballen gekauft). Ja da haben Sie Recht, es handelt sich hier um Reste vom Jutetuch.
 
Bezüglich Heckenkraft-Extra: Bei 3 Gießkannen pro HK-Extra komme ich 3x5m = 15m weit. Meine Hecke ist ca 20 m lang, also brauche ich etwas mehr als eine Packung HK-Extra pro Gießvorgang.
–       Wie oft sollte ich diesen Gießvorgang wiederholen?
–       Beziehungsweise, wieviel HK-Extra sollte ich kaufen, damit ich für den Sommer versorgt bin?
–       Und wann (August, September, ..) denken Sie kann man sagen ob die Thujen überleben oder sterben werden?
–       Der Grund für die Frage ist folgender: Wenn die Thujen nicht überleben, werde ich diese austauschen. Hier stellt sich mir die Frage wann ich die Entscheidung treffen kann. Im September/Oktober neupflanzen oder doch erst im Frühjahr 2021?
–       Auch bin ich mir nicht sicher ob Wurzelballenware dann das Richtige ist? Ich habe gelesen, dass Thujen im Container schneller und besser anwurzeln und damit die Ausfallrate sehr gering ist. Stimmt das?
 
Auch wenn ich die Thujen nicht mehr braun bekomme, weiß ich jetzt zumindest was das Problem ist. Dadurch kann ich vielleicht verhindern, dass noch mehr braun werden.
 
Ich hätte noch zwei Fragen bezüglich dem Staunässeproblem:
1)    Denken Sie wäre es auch sinnvoll die Pflanzen um 10cm höher zu setzen und eventuell einen Kies oder Sand unten einzuarbeiten? Damit könnte man dem Staunässeproblem doch entgegenwirken oder mache ich damit nur noch mehr kaputt?
2)    Ich habe gelesen, dass es möglich ist mit einer langen Metallstange tiefe Löcher in den Boden (rund um den Thujen Hauptstamm) zu hämmern und diese dann mit einem Drainagematerial (Quarzsand) zu füllen. Damit soll das Wasser besser abfließen können…. Was halten Sie von dieser Idee?
 
Ich warte noch auf Ihre Rückmeldung bevor ich die HK-Extra Bestellung abschließe.
 
Viele Grüße
Philipp Gruber

Jaap Metsemakers
Reply to  Philipp Gruber
11 Monate vor

Hallo Philipp,
 
Danke erstmal für Ihre Beitrage. 
 
Erstmal folgendes. Was ich hiernach schreibe ist nur gemeint um der Ursache (und damit vielleicht auch der Lösung) zu finden, nicht um mit dem Finger auf einen Schuldigen hinzuweisen.
 
Hallo Philipp,
 
Danke erstmal für Ihre Beitrage. 
Erstmal folgendes. Was ich hiernach schreibe ist nur gemeint um der Ursache (und damit vielleicht auch der Lösung) zu finden, nicht um mit dem Finger auf einen Schuldigen hinzuweisen.
 
Was meine Aufmerksamheit es meiste auf sich zieht, ist das erste Bild. Im Lehmboden sollte man besser ein Pflanzgraben ziehen anstatt Löcher. Und wenn man doch Löcher gräbt, sollte man die absolut nicht zu tief graben (diese sind wahrscheinlich zu tief wenn Sie Pflanzen direkt so da reingesetzt haben). Wenn man im Lehmboden mit Löcher arbeitet sollte man es am besten sogar so tun dass ein klein Hügelchen von ca. 5 cm Wurzelballen oben das Erdreich ausstecht. Ich fürchte dass es hier eher andersherum gewesen ist, minimal 5 Erde oben auf der Wurzelballen drauf.
Wenn Sie in diese Löcher dann auch noch mit Blumenerde oder Pflanzerde gearbeitet haben (oder eine andere Pflanzerde-Art der viel besser Wasser durchlässt als der Lehm drumherum im Garten), hat man eigentlich Wasserlöcher geschaffen. Überall im Garten geht das Wasser nur ganz langsam im Boden (weil es Lehm ist), nur wo die die Bäume stehen läuft das Wasser ganz einfach im Boden und bleibt dann genau auf Wurzel-Niveau stehen.
Und dann werde ich jetzt einige bestimmte Punkte aus Ihrer Nachricht bearbeiten:
 
Die Löcher hatten ca. einen Durchmesser von 40cm und eine Tiefe von 35-40cm (siehe Anhang) 
Ich denke also dass sie hiermit etwas zu tief stehen. Vor allem im Kombination mit der Lehmboden.
 
Die Hälfte meiner Thujen hat den ganzen Tag durchgehend Sonne und die Anderen 50% Schatten 
An sich nicht schlimm, nur kann eine begrenzte Luftzirkulation (wegen der Zaun an der Hintenseite), vor allem in der Anwachsfase für Probleme sorgen. Nasse Füße und eine begrenzte Luftzirkulation verstärken einander leider eher. 
 
Gegossen habe ich die Thujen in den ersten Wochen ca. 2 mal pro Woche mit jeweils 2-3 Liter pro Thuje (ja ich weiß dass ich hier möglicherweise einen Fehler gemacht habe, aber in der Gießanleitung wurden 5-10 Liter pro Meter Hecke genannt -> Ich dachte da ich ja 2 Thujen pro Meter gesetzt habe, brauche ich nur die Hälfte (also 2,5-5 liter pro Thuje). Vielleicht meinte die Gießanleitung aber auch 5-10 Liter pro Meter HÖHE. Ich weiß es nicht …. Da ich im Internet gelesen habe, dass die Thujen wohl doch mehr Wasser brauchen, gieße ich seit ca 3 Wochen einmal pro Woche mit ca 10 Liter pro Thuje
Eigentlich ist 2-3 Liter natürlich nicht viel. Ohne die Bilder und Infos würde ich dann eher vermuten dass das zu wenig wäre. In diese Situation bezweifle ich aber oder es zu wenig Wasser gewesen ist. So sieht der Schade eigentlich auch nicht aus, sieht eher aus wie zu viel Wasser. Dabei sieht es auch noch aus oder das Gelände wo die pflanzen stehen (diese halbe Meter sogesagt), auch noch etwas niedriger ist als der Rasen, also auch ein Grund warum sich dort eher zu viel als zu wenig Wasser ansammeln würde.
 
Hier muss ich noch etwas anmerken (vielleicht ist es wichtig). Alle Thujen die bis jetzt von einer schweren Braunfärbung betroffen sind wurden auf der gleichen Palette angeliefert und befinden sich mehr oder weniger direkt nebeneinander (siehe Fotos)  
Ich denke dass das vor allem ein Hinweis dafür ist, dass das was nicht richtig ist, an einem Teil der Strecke schlimmer nicht richtig ist (dor viel Wasseransammlung oder so etwas). Die Pflanzen sind bestimmt alle vom gleichen Grundstück gerodet worden und es wird so gut wie sicher kein Unterschied in Qualität geben zwischen der eine und der andere Palette. Könnte es vielleicht so sein, dass dem Bereich von das letzte Foto (mit die guten Pflanzen sogesagt), höher liegt? Oder weniger schwere Lehmboden ist? Oder dass der Boden dort vielleicht etwas mehr Kies enthält und sich deswegen automatisch besser drainiert? Oder stehen diese vielleicht weniger tief?
 
Wisst Ihr vielleicht welches Problem hier vorliegt? Gieße ich einfach zu wenig? Wenn ja, wisst Ihr wie ich überprüfen kann was die maximale Menge an Wasser ist die mein Boden pro Thuje aufnehmen kann ohne dass diese dann Tagelang im Wasser steht?
Oder könnte das Problem schon vorm Pflanzen entstanden sein (also beim Lieferanten), da die Thujen ja gerade mal 2,5 Monate bei mir im Garten stehen?
  
Ich denke dass es Problem hier eine Kombination von folgende Faktoren ist:
– Zu tief gepflanzt.
– Im Grunde eine Art von Wasserlöcher in diese Lehmboden geschaffen wo jetzt die Wurzeln verfaulen.
– Vielleicht auch noch Wasseransammlung wegen etwas niedrigeren Standort.
– In Kombination mit diese vorgenannte Punkte haben Sie wahrscheinlich auch zu viel gegossen. Hätten die nicht im Lehmboden gestanden, etwas weniger tief oder an einem etwas höheren Bereich im Garten (oberhalb eines Hanges), dann war das Sie Sie gegossen haben nicht zu viel gewesen. In diese Situation denke ich aber schon.
– Ich sehe auf das 7te Foto ein Dickmaulrüssler. Das könnte vielleicht darauf hinweisen dass die schon drinn gewesen sind. Wie die Pflanzen im April gekommen sind, sind das dann noch Larve gewesen. Das könnte dann vielleicht bedeuten dass das Wurzelwerk auch schon nicht optimal gewesen ist wenn die Larve schon an die Wurzel gefressen haben. Das wurde ein Extra Faktor sein wodurch die Wurzelfäule noch schneller zu Probleme führen könnte (da es dann vorher schon weniger Wurzel gegeben hat). Ich habe dieses “Vielleicht” jedoch nicht versehentlich unterstrichen. Ich möchte keine Baumschule falsch beschuldigen. Es ist nämlich auch so, dass Pflanzen die von egal was geschwächt sind, Schädlinge anziehen. Oder anders gesagt, Schädlinge erfahren von solche geschwächte Pflanzen kein Widerstand. Es könnte also auch so sein dass der Dickmaulrüssler erst in Ihrem Garten drin gekommen ist. Außerdem gibt es heutzutage keinen mit Pflanzen beladenen LKW mehr, in dem kein Eibenkäfer (Dickmaulrüssler) zu finden ist. Aufgrund des milden Winters ist es kaum möglich, eine Baumschule völlig Dickmaulrüsslerkäferfrei zu halten. Aber ein einziger Käfer ist überhaupt kein Problem. Der Punkt ist, dass sie nicht mit zu viele sein sollten. Dann verursachen die Larven zu viel Schaden an den Wurzeln. Die Schädigung der Pflanze durch die Käfer ist normalerweise nicht so schlimm bei Thujas.
 
Ich warte jetzt erstmal Ihre Reaktion ab. Dann werde ich von Ihnen hören, ob meine Diagnose überhaupt richtig sein kann. Es ist möglich, dass das erste Foto mich sofort auf die falsche Spur gebracht hat und dass ich völlig falsch liege. Wenn Ihre Antwort bestätigt, dass ich in die richtige Richtung sitze, möchte ich Ihnen gerne noch einige Tipps geben, wie Sie am besten vorgehen können. Wenn ich völlig falsch liege, müssen wir nach einer anderen Ursache (und Lösung) suchen.
 
Viele Grüße,
 
Jaap
 
 
 

Jaap Metsemakers
Reply to  Philipp Gruber
11 Monate vor

Hallo Philipp, danke für Ihre Beitrage.

Ich kriege meine Antwort nicht vor mein Abendessen fertig;-). Aber ich werde heute noch ausführlich auf Ihre Frage antworten. Ich denke dass ich weiß was passiert ist. Wenn Sie dies noch vorher lesen, können Sie vielleicht angeben, ob Sie auch Pflanzenerde oder ähnliches verwendet haben? Vg, Jaap

Jaap Metsemakers
Reply to  Jaap Metsemakers
10 Monate vor

Hallo Alex, ja dann einfach die ganze Flasche.
Aber nicht heute (bei uns sind es 35 ° C), heute ist der Garten zum Trinken von Bier geeignet, nicht zum Arbeiten ?.

Simon
Simon
1 Jahr vor

Guten Tag,

Herzlichen Dank für die Giessanleitung. Ich frage mich, ob diese auch für in Trögen gepflanzte Eiben gilt. Ich habe jeweils zwei circa 1.7m hohe Eiben in Trögen (1m Breit, 45 cm hoch und tief) gepflanzt. Standort, sonnige Terrasse in Innenstadt. Was sind Ihre Empfehlung hinsichtlich Bewässerung und Düngung. Leider habe ich keinen grünen Daumen…

Herzlichen Dank und beste Grüsse
Simon

Jaap Metsemakers
Reply to  Simon
1 Jahr vor

Hallo Simon, danke für deinen Beitrag. Das ist eine gute Frage und auch eine gute Randnotiz zu diesem Artikel. In diesem Artikel geht es wirklich um Pflanzen im Freiland. Es wäre schön, wenn jemand anders noch antworten würde, der mehr Erfahrung damit hat als ich. Ich hatte kürzlich jemanden am Telefon, der es mit einem Feuchtigkeitsmesser in seinen Pflanzgefäßen tat. Ich selber habe damit keine Erfahrung. Besonders bei trockenem und warmem Wetter (wie jetzt) müssen Sie bestimmt mehr gießen, als ich in meinem Artikel angegeben habe. Ich denke mindestens zweimal pro Woche, aber wahrscheinlich ist das nicht genug. Solche großen Pflanzen haben einen Kübel ziemlich schnell trockengesaugt.
Was das Düngen betrifft denke ich dass die Pflanzen mit Heckenkraft-1 bis 4 schon klar kommen würden. VG. Jaap

Simon
Simon
Reply to  Jaap Metsemakers
1 Jahr vor

Hallo Jaap,

Vielen Dank für die rache Antwort. Liefert ihr euren Dünger auch in die Schweiz? Kann im Shop nur Oesterreich und Deutschland als Lieferländer auswählen.
Danke & Gruss

Jaap Metsemakers
Reply to  Simon
1 Jahr vor

Hallo Simon, gern geschehen. Das machen wir leider vorerst nicht (liefern in die Schweiz). Wir haben bereits alle Hände voll zu tun mit Deutschland und Österreich, und besonders meine Frau (die die meiste Arbeit bei der Bestellungen und dem Versand der Pakete hat) möchte vorerst kein Land mehr dazu haben. Und in der Vergangenheit haben wir mit unseren Heckenpflanzen auch nicht die Erfahrung gemacht, dass die Schweiz das einfachste Land ist (um etwas hinzuliefern). Es tut mir sehr Leid. Nochmals danke für Ihre Beitrage. Vg, Jaap

Tina Ziegler
Tina Ziegler
1 Jahr vor

Hallo,
ich habe vor ca. 4 Wochen eine Hecke aus portugiesischem Kirchlorbeer gepflanzt. Nun werfen viele der Pflanzem bereits Blätter ab und viele neue Triebe haben schwarze Spitzen. (Könnte sein, dass diese Triebe Frost abbekommen haben)
Außerdem waren bereits Läuse und der Dickmaulrüssler am Werk.
Die Pflanzen werfen von innen heraus das Laub ab und die Blätter werden von der Spitze an, über die Seiten braun. Habe auch den Ph-wert des Bodens gemessen. Boden ist neutral. Beim Anpflanzen habe ich etwas Dünger ins Pflanzloch gegeben.
Auf der einen Seite ist ein Kantenstein, auf der anderen eine durchlässige Natursteinmauer. Als Deckschicht etwas Rindenmulch. Aber nicht viel.
Tatsächlich habe ich die ersten zwei Wochen viel gegossen. Kann das das Problem sein?
Gegen den Dickmaulrüssler und die Läuse habe ich gespritzt. Habe jetzt aber auch vor noch mit Nematoden zu behandeln. (Habe auch an anderer Stelle im Garten portugiesischen Lorbeer und schon länger das Thema mit den Schädlingen)….
Haben Sie einen Vorschlag für mich?
Ich wäre sehr traurig, wenn die Pflanzen eingehen…
Danke

Jaap Metsemakers
Reply to  Tina Ziegler
1 Jahr vor

Hallo Frau Ziegler, vielen Dank für Ihren Beitrag. Wo fange ich an? Die gelben Blätter. Ich denke, dass fast jeder portugiesische Kirschlorbeer, der von März bis April gepflanzt wurde, einige gelbe Blätter entwickelt hat, vor allem rundum der Stamm also von innen heraus. In diesem Artikel können Sie alles darüber lesen, aber das Wichtigste ist, dass dies sehr normal ist. Die schwarzen Spitzen an den Enden frischer Ausläufer sind aufgrund des extremen Wetters dieses Frühlings (viel trockener Wind, strahlende Sonne, Nachtfrost und alles auf einmal) eigentlich auch fast normal. Und das sieht auch schlimmer aus als es ist. Die frische Triebe können nun einmal nichts haben.
Je nach Art des Düngers kann der Dünger im Pflanzloch diese Verbrennung sogar leicht verstärkt haben. Zum Beispiel ist starker Kunstdünger im Pflanzloch nicht gut (sogar schlecht). Aber das einzige, was Sie danach noch dagegen tun können, ist viel zu gießen, und das haben Sie anscheinend getan. Normalerweise könnte es zu viel gewesen sein, aber unter diesen Umständen vielleicht genau richtig. Die portugiesische Lorbeerkirsche ist zufällig eine Pflanze, die am Anfang ziemlich viel Wasser verträgt, so dass der Schaden hoffentlich nicht so schlimm sein wird.
Über den Rest von dem, was Sie noch schreiben, vielleicht möchten Sie hier ein paar Bilder mit uns teilen. Dann kann ich Ihnen vielleicht auch besser raten, wie Sie vorgehen sollen. Vielleicht ist es alles nicht so schlimm. Für der Dickmaulrüssler ist eine Behandlung mit Nematoden fast die einzige richtige. Das muss aber mit frische Nematoden und richtig gemacht werden.

Das Wurzelsystem stärken und damit die Stärkung der Pflanzenresistenz ist natürlich immer gut, auch gegen die Läuse. Heckenkraft-Extra kann dabei helfen und kann unmöglich zu Verbrennung führen. Ich peste Läuse immer ein wenig mit Eifelgold-Lavamehl, einem sehr feinen Pulver, das sie absolut nicht mögen. Ich streue und stäube das immer ein wenig, wo die Läuse sind und entlang der Stämme, damit ´ihre Autobahn´ ein bisschen blockiert wird. Was auf den Boden fällt, fügt dem Boden nur zusätzliche Mineralien und Spurenelemente hinzu. Würden Sie bei uns eine oder mehrere Heckenkraft Produkte kaufen, dann würde ich gerne eine entsprechende Menge Lavamehl kostenlos in die Packung mitgeben.

Ich werde nicht sagen, dass Insektizide nicht wirken, aber auf jeden Fall stören sie bestimmte Gleichgewichte und verursachen oft (nicht immer) wieder andere Probleme und das Ende ist dann oft verloren.

Hierbei lasse es für diesem Moment. Viele Grüße, Jaap

Yilmaz
Yilmaz
1 Jahr vor

Hallo zusammen. Habe vor ca 4 Wochen meine Hecke mit 30 Kirschlorbeer Rotundifolia gepflanz. Habe alle aus einer Baumschule. Wie muss ich Gießen? Mir wurde gesagt ca 10Liter pro Höhenmeter?! HABE MEHRERE GELBE BLÄTTER BEKOMMEN. Woher kommt das??
Wie oft die Woche Gießen? Und wieviel Gießen?

Danke Yilmaz

Jaap Metsemakers
Reply to  Yilmaz
1 Jahr vor

Hallo Herr Yilmaz, Ich werde hier noch einmal die gleiche Antwort geben, die ich Ihnen auch über Facebook gegeben habe (zum Nutzen der anderen Leser).

Das sieht alles total nicht schlimm aus. Ist eigentlich genau was in diesem Artikel beschrieben steht.
Gießen tun Sie in den kommenden Wochen einmal die Woche, und dann machen Sie jedes mal 2 x 30 Sekunden pro Pflanze mit dem Wasserschlauch. 1 Mal 30 Sekunden pro Pflanze, wenn Sie entlang der Hecke nach rechts gehen, und weitere 30 Sekunden pro Pflanze, wenn Sie entlang der Hecke wieder nach links gehen. Die pflanzen sehen gut aus, die gelbe Blätter können Sie in diesem Stadium ignorieren.

Bernd P
Bernd P
1 Jahr vor

Hallo, Danke für den Ratgeber. Ich werde Ihre Seite gerne auf Facebook teilen. Können Sie mir eine Frage zur Pflanzung einer Ligusterhecke beantworten? Ich habe vor 3 Tagen einige Liguster atrovirens (8 Triebe, Höhe 100-150) gesetzt. Vorher hab ich sie um ein Drittel geschnitten und die Wurzeln angeschnitten. Die wuzelnackten Liguster hatten bereits Blätter ausgetrieben und standen einige Tage im Wasser bevor sie eingepflanzt wurden, sahen aber sehr gut und gesund aus. Die Liguster wurden in einem Neubaugebiet in einen erstellten Graben eingepflanzt (Boden lehmhaltig gemischt mit frischem Humus). Nach dem Einpflanzen hab ich sie täglich gut gewässert. Nach 2 Tagen lassen sie die ausgetriebenen Blätter hängen und werden teilweise braun und schwarz und rollen sich ein. Fotos anbei. Können Sie mir einen Ratschlag geben was ich tun muss oder noch kann. Ist das ein Pflanzschock? Ich wäre Ihnen sehr dankbar für einen Expertenrat…

Liebe Grüße aus Franken
Bernd

Jaap Metsemakers
Jaap Metsemakers
Reply to  Bernd P
1 Jahr vor

Hallo Bernd. Vielen Dank für Ihren netten Beitrag. Grundsätzlich sollte das, was Sie versucht haben, sehr einfach sein (nicht falsch gemeint ;-)). Letzten Januar-Februar habe ich viele Zweige abgeschnitten, von allen Arten von Pflanzen, von Liguster bis zu Obstbäumen und Weiden. Ich habe sie einfach nebeneinander in den Boden gestochen und sie gelegentlich gegossen. Dies wird nun zu einer lebenden Hecke (siehe Foto), die die Hühner in “ihrem Teil” halten sollte. Ich habe wie ich das gemacht habe, das meiste grün davon geschnitten, bis auf ein paar Augen. Dann funktioniert es am besten. Es gibt eine Reihe von mögliche Problemen mit Ihrem Ansatz:
1) Sie haben ein paar Tagen im Wasser gestanden, damit haben Sie möglicherweise die Wurzeln ertränkt / erstickt und eigentlich die Pflanzen getötet. Könnte sein.
2) Jeden Tag ist Wässern ist zu oft, besonders wenn sie bereits Wurzeln hatten ist das nicht nötig und nicht gut. Eine gute Menge Wasser alle paar Tage ist besser.
3) Sie können nichts dagegen tun, aber das Wetter war für diese Verpflanzung in den letzten Wochen super schlecht. Trockener Wind, strahlende Sonne und auch noch Nachtfrost, eine Schlachtkombination.

Vorausgesetzt, die Pflanzen sind vorab in diesen wenigen Tagen nicht unter Wasser ertrunken, können sie dennoch leben und sich erholen. Ich wurde absolut noch Hoffnung haben auch wenn ich nicht sicher bin.

Viele Grüße,

Jaap

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Oliver
Oliver
2 Monate vor

Hallo,
Frage zum Giessrhythmus für Eiben. Sie haben geschrieben, dass die Hecke im Folgejahr (im Herbst gepflanzt) in den Monaten März und April alle 2 Wochen gegossen werden soll. Soll dieser Rhythmus in den Folgemonaten beibehalten werden?

Oliver
Oliver
Reply to  Jaap Metsemakers
2 Monate vor

Hallo Jaap,

besten Dank für die schnelle, hilfreiche und umfangreiche Antwort!

Ja, jetzt habe ich die Vorgehensweise verstanden 🙂

Vielen Dank und viele Grüße O
Oliver

Philipp Gruber
Philipp Gruber
11 Monate vor

Liebes “Somachtdüngenspass-Team”
 
Zuallererst möchte ich mich für eure tollen Artikel bedanken. Da Ihr mehr als kompetent wirkt, würde ich mich freuen wenn Ihr mir mit einem Thujen-Problem helfen könnt.
 
Folgend meine Problembeschreibung:

  • Ich habe am 20. April dieses Jahres (also vor ca. 2,5 Monaten) 55 Stück Smaragd-Thujen im Wurzelballen gesetzt (gekauft online in den Niederlanden)
  • Ich habe diese auf zwei Paletten erhalten und alle in einem Abstand von ca 40-45cm eingepflanzt.
  • Die Löcher hatten ca. einen Durchmesser von 40cm und eine Tiefe von 35-40cm (siehe Anhang)
  • Ich würde den Boden eher als lehmig bezeichnen
  • Die Hälfte meiner Thujen hat den ganzen Tag durchgehend Sonne und die Anderen 50% Schatten
  • Gegossen habe ich die Thujen in den ersten Wochen ca. 2 mal pro Woche mit jeweils 2-3 Liter pro Thuje (ja ich weiß dass ich hier möglicherweise einen Fehler gemacht habe, aber in der Gießanleitung wurden 5-10 Liter pro Meter Hecke genannt -> Ich dachte da ich ja 2 Thujen pro Meter gesetzt habe, brauche ich nur die Hälfte (also 2,5-5 liter pro Thuje). Vielleicht meinte die Gießanleitung aber auch 5-10 Liter pro Meter HÖHE. Ich weiß es nicht ….

 

  • Schon nach sehr kurzer Zeit (3-4 Wochen) habe ich zwei Exemplare ausgetauscht (War möglich, da ich 2 zuviel bestellt hatte), da sie zu 50% komplett braun waren (braun/weiß sogar)
  • Nach weiteren 2 Wochen wurden dann auch schon weitere Thujen braun. Und so ging es dann weiter bis nun schon ca. 30-50% aller Thujen eine leichte bis schwere Braunfärbung haben
  • Hier muss ich noch etwas anmerken (vielleicht ist es wichtig). Alle Thujen die bis jetzt von einer schweren Braunfärbung betroffen sind wurden auf der gleichen Palette angeliefert und befinden sich mehr oder weniger direkt nebeneinander (siehe Fotos)
  • Da ich im Internet gelesen habe, dass die Thujen wohl doch mehr Wasser brauchen, gieße ich seit ca 3 Wochen einmal pro Woche mit ca 10 Liter pro Thuje
  • Da mein Boden doch sehr lehmig ist möchte ich Sie nicht ertränken

 
Anhand des Artikels kann ich folgendes ausschließen (glaube ich zumindest):

  • Läuse: Ich kann keine schwarzen klebrigen Stellen entdecken
  • Borkenkäfer: Ich kann keine kleinen Löcher finden

 
 

  • Wie oben schon angeführt, gibt es aktuell ca 50% Thujen ohne Braunfärbung.
  • Mir kommt es aber aktuell so vor, als würden auch diese schon langsam punktuell ein paar braune Zweige entwickeln.

 
Wisst Ihr vielleicht welches Problem hier vorliegt?
Gieße ich einfach zu wenig?
Wenn ja, wisst Ihr wie ich überprüfen kann was die maximale Menge an Wasser ist die mein Boden pro Thuje aufnehmen kann ohne dass diese dann Tagelang im Wasser steht?
Oder könnte das Problem schon vorm Pflanzen entstanden sein (also beim Lieferanten), da die Thujen ja gerade mal 2,5 Monate bei mir im Garten stehen?
 
Würde mich sehr über eine Antwort freuen.
 
LG
Philipp

Thuja Probleme kurz nach Neuanpflanzung

Alexander Dure
Alexander Dure
Reply to  Philipp Gruber
10 Monate vor

Ca. 30 Meter

Philipp Gruber
Philipp Gruber
Reply to  Alexander Dure
11 Monate vor

Hallo Jaap,

da bin ich erleichtert 🙂 Ich habe gleich alle Thujen geputzt. Auf beiden Seiten vom Haus.

Danke für die schnelle Antwort.

Viele Grüße
Philipp

Philipp Gruber
Philipp Gruber
Reply to  Philipp Gruber
11 Monate vor

Hallo Jaap,
 
dann werde ich 2 HK-Extra kaufen und schauen was passiert 🙂
 
Ja die Metallstange kommt dann wieder raus. Die nimmt man nur um tiefe Löcher zu machen. Vielleicht probiere ich das bei einer Thuja mal.
 
Nochmals vielen Dank für Ihre tollen und vor allem schnellen Rückmeldungen. Ich werde mich mit einem Update im August wieder in den Kommentaren melden.
 
Eine letzte Frage hätte ich noch:
 
Wie in einen meiner Kommentare angeführt, habe ich auch 12 Stück Thujen auf der anderen Seite vom Haus (kein Staunässeproblem). Diese sehen sehr gut aus, haben aber vereinzelt kleine braune Stellen (vielleicht eine oder zwei braune Zweige pro Thuja). Diese braunen Zweige sind etwas schwarz. Könnte sich hier ein Läuseproblem in Zukunft entwickeln? Ich habe ein Foto angehängt.
 
Viele Grüße
Philipp
 
Schwarze Zweigen Thujen

Philipp Gruber
Philipp Gruber
Reply to  Philipp Gruber
11 Monate vor

Hallo Jaap,
 
vielen Dank für Ihre schnelle und vor allem sehr ausführlich Rückmeldung.
 
Anbei meine Anmerkungen:
 
–       Ich muss mich selbst korrigieren bezüglich Lehmboden. Ich habe das Wort lehmig benützt weil der Boden sehr kompakt ist. Bin mir aber nicht sicher ob hier wirklich ein Lehmboden vorliegt. Deshalb habe ich eine sehr braune Thuja herausgenommen und Ihnen ein Foto von der Erde gemacht (siehe erstes Bild im angehängten PDF). Dabei ist mir auch gleich aufgefallen, dass die Thuja bis jetzt keine neuen Wurzeln gebildet hat…
 
–       Ihre Aussage zur Pflanzung der Thujen ist 100% korrekt. Ja ich habe die Thujen ca 5-10 cm unter die Rasenkante gesetzt. Zum Zeitpunkt der Pflanzung habe ich gedacht das wäre schlau weil ich dadurch einen Gießrand habe ?
 
–       Die Löcher habe ich dann aber mit der Erde von den Löchern wieder gefüllt. Ich habe also ohne Pflanzenerde, Blumenerde oder ähnliches gearbeitet.
 
–       Auch bei diesem Punkt haben Sie Recht: Die Thujen die „noch“ gut aussehen liegen etwas höher als die braunen Thujen (aber hier handelt es sich um max 10-20 cm). Eingepflanzt habe ich sie aber alle gleich (also 5-10 cm unter Rasenkante) -> Also was ich damit sagen will ist, dass der Rasen zu den „braunen“ Thujen etwas abflacht, wie Sie vermutet haben.
 
–       Ich habe heute noch etwas wichtiges entdeckt, was Ihre These (Staunässe) meiner Meinung nach bestätigt:
 
o  Ich habe auch auf der anderen Seite vom Haus noch 12 Stück Thujen stehen (diese sehen noch sehr gut aus)
o  Gestern habe ich diese 2 x 30 sek pro Thuja gegossen (wie in Ihrer sehr tollen Gießanleitung beschrieben)
o  In der Nacht hat es dann auch noch sehr viel geregnet (min. 15 l/m2)
o  Seit ca 15 Stunden ist es aber trocken (keine weiterer Regen mehr)
o  Vor ca. 1h habe ich bei diesen 12 Thujen (die ich gestern gegossen habe) eine Metallstange (1cm dick) hinein gestochen und geschaut ob Wasser steht
o  Ergebnis: NEIN kein Wasser. Der Boden ist gut feucht aber die Metallstange war nicht nass
o  Das gleiche habe ich auch bei den braunen Thujen gemacht (Diese habe ich Gestern aber NICHT gegossen -> letztes Mal Gießen: Mittwoch 01/07)
o  Hier stand das Wasser bei 80% aller braunen Thujen in einer Tiefe von ca. 20-30cm
 
Also wie Sie sehen, lagen Sie bei allen Ihren Punkten richtig. Ich bin schon sehr gespannt auf Ihre Rückmeldung.
 
Ich möchte mich auch gleich bei Ihnen für die super Hilfe bedanken.
 
Liebe Grüße
Philipp

Thuja Smaragd krank nach anpflanzen

Jaap Metsemakers
Reply to  Philipp Gruber
10 Monate vor

Hallo Christian,

Danke für die Komplimente und Ihre Beitrage. Ja, das ist ohne Zweifel zu viel Wasser und dadurch treibt die Eibe nicht aus. War es (ein bisschen) zu wenig Wasser gewesen, dann würden die Pflanzen trotzdem ausgetrieben sein. Es ist also definitiv zu viel. Drei mal die Woche für 2 Stunden am Stück (bei Eiben auf Lehmboden und auch noch Mulch) ist übrigens sowieso viel zu viel.

Es Problem ist dass man bei Pflanzen wovon die Wurzeln verfault sind, nicht auf einmal komplett aufhören kann mit dem Gießen (denn ohne Wurzeln ´vertrocknet´ die Pflanze auch relativ schnell, auch wenn Staunässe ja die Grundursache ist). Sie müssen das Gießen also abbauen. Fangen Sie Z. b. erstmal an mit nur einmal die Woche, das ein paar Wochen anhalten, und dann einmal alle 2 Wochen. Und so weiter bis irgendwann nur einmal alle 3 Wochen. Leider muss ich dabei sagen, dass zu viel Wasser ziemlich problematisch sein kann, also ich hoffe dass Sie noch rechtzeitig dabei sind.
Ich hoffe ich habe Ihnen ein wenig weiterhelfen können. Vg, Jaap

Jaap Metsemakers
Reply to  Jaap Metsemakers
10 Monate vor

Hallo Alex, wieviel Lfm war Ihre Hecke auch wieder?

Jaap Metsemakers
Reply to  Jaap Metsemakers
11 Monate vor

Hallo Philipp,
 
Ich meinte mit dem sauber putzen eigentlich die anderen (die Guten an der andere Seite vom Haus), aber für diese ist es auch absolut gut.
Nein, das ist keine Thuja Miniermotte. Suchen Sie mal nach Bilder auf ´Argyresthia tuiella´, die Lateinische Name der Thujamineermotte. Dann sehen dass diese anders aussieht. Was für eine Motte Sie hier gefunden haben weiß ich nicht, ich (als echte Entomologe;-) ) würde sagen eine ganz normale Motte. Ich weiß dass da alles und noch was rausgefliegen kommt wenn man damit geschäftig geht. Sollte man am bestes alles ignorieren. Jetzt mit Gift auf diese Thujas spritzen würde wahrscheinlich eher der Todesschlag als die Rettung bedeuten. Das ist jedenfalls unsere Erfahrung.
 
 
 

Christian
Christian
10 Monate vor

Hallo, tolle Seite und interessante Produkte. Eine Frage : Wir haben letzten November 12 Eiben Pflanzen lassen und eine ist schon seit Wochen gelb und braun und hat nicht eine Knospe getrieben. Ich vermute, die Wurzeln sind nicht angewachsen. Wir haben ein autom. Bewässerungssystem mit Tropfschläuchen und lassen es derzeit drei mal die Woche für 2 Stunden am Stück laufen. Zudem ist gemulcht. Ist das ggf. Zu viel Wasser? Der Boden ist lehmig. Danke und Grüße!

Jaap Metsemakers
Reply to  Christian
10 Monate vor

Hallo Alex,

Ich wurde dann ab jetzt wie folgt weitermachen: Ende August würde ich die 2 geben, irgendwann in Oktober die 3 und irgendwann im Winter (egal wann von November bis Februar) die 4. Normal gibt mann einfach 4 mal im Jahr der entsprechende Jahreszeitdünger (also die 1, 2, 3 oder 4) und damit ist man dann fertig. Hier bei Ihnen haben wir es wegen Ihr Problem ein bisschen anders angepackt (um die Pflanzen schneller ein Schub zu geben). Das macht die Dinge natürlich etwas unklar. Vg, Jaap

Jaap Metsemakers
Reply to  Jaap Metsemakers
11 Monate vor

Hallo Philipp,
 
Danke für Ihre Bestellung.
 
Ich würde mich da noch nicht zu große Sorgen machen. Was Sie bei diese Thujas eventuell tun können, können Sie im Abschnitt “Was kann ich tun?” auf diese Seite nachlesen. Dies verhindert Probleme mit Läusen und Pilzen im Allgemeinen, da es mehr Luft in die Pflanzen bringt. Vor allem bei Thuja Smaragd ist es gut um das ab und zu tun (so alle zwei Jahre).
 
Schöne Grüße,
 
Jaap

Jaap Metsemakers
Reply to  Jaap Metsemakers
11 Monate vor

Hallo Philipp,
 
Ja, mit dieses Bild dabei und Ihre Infos, ist es jetzt 100% sicher. Es handelt sich hier um Staunässe. Jetzt sehe ich auch besser um was für eine Bodenart es sich handelt. Ich kenne diese Art von Boden, aber ich weiß nicht, wie ich ihn nennen soll. Ich habe diese Art von Boden schon öfter beim Pflanzen in Deutschland gesehen, dieses Jahr noch in Dortmund.
Was ich mich frage ist, woher dieser schwarze Boden auf das Foto kommt? Waren diese Pflanzen in Töpfen oder war der Wurzelballenboden so schwarz? Ich bin mir nicht sicher, ob ich auf das Foto Reste von Jutetuch sehe. Hier bin ich noch neugierig nach, auch wenn es für die Lösung nicht wichtig ist. Es sagt mir nämlich etwas über die Pflanze vor Einpflanzung.
 
Aber jetzt kommt der schwierigste Teil, was sollten Sie tun? Probleme durch Staunässen sind sehr schwer zu lösen. In jedem Fall sollte bei normalem Wetter (gelegentliche Dusche, nicht zu helle Sonne) vorerst kein Wasser gegeben werden, damit der Boden wieder leicht feucht statt nass werden kann. Wenn es warm und trocken wird, sollte gelegentlich gewässert werden, aber seltener als Sie vorher gemacht haben. Das schwierige ist, dass Pflanzen, die unter Staunnässe gelitten haben, komisch genug schnell austrocknen, weil sie fast keine Keimwurzeln mehr haben. Die Bewässerung muss daher sozusagen langsam eingestellt werden. Das ist sehr schwierig und selbst für mich wäre es immer noch schwierig, wie viel Sie genau geben sollten.
Wenn der Boden irgendwann wieder normal feucht wird, würde ich Heckenkraft-Extra geben, anstatt zu gießen (HK-Extra geben ist auch eine Art von Gießen). Auf der Verpackung steht, dass Sie eine Gießkanne auf 5 bis 10 Laufmeter ausbringen können. In diesem Fall würde ich es auf 5 Meter ausbringen. Mit einer Packung können 3 Gießkannen hergestellt werden.
 
Ich werde Ihnen ehrlich sagen, dass ich keine Ahnung habe, wie das enden wird. Wenn das Foto, das Sie jetzt hinzugefügt haben (vom Wurzelballen und Loch), für die meisten Pflanzen repräsentativ ist, kann es schwierig werden, weil das ehrlich gesagt nicht gut aussieht. Es tut mir leid das zu sagen.
 
Sie können eine Pflanze, die nur knapp noch nicht tot ist von Trockenheit, ganz leicht mit Wasser retten. Andersherum ist es jedoch sehr schwierig, einer Pflanze zu helfen, die aufgrund von Staunässe fast tot ist. Es einzige was ein bisschen Hoffnung bietet, ist das die meiste Pflanzen im Moment nur braune (zwar große) Stellen haben und noch nicht großenteils braun sind.
 
Ich hoffe dass Sie die Bäume wieder grün bekommen Philipp.
 
Viele Grüße,
 
Jaap Metsemakers

Alex D.
Alex D.
11 Monate vor

Hallo,

unsere Thuja Smaragd steht nun in zweiten Jahr. Leider bilden einige Pflanzen an den Blättern im unteren Bereich lila bzw schwarze Stellen? Was ist das und was muss ich tun?

Danke und viele Grüße
Alex

Jaap Metsemakers
Reply to  Alex D.
11 Monate vor

Hallo Alex,
 
Wahrscheinlich ist das der Anfang von Knospen- bzw. Saatkegelbildung. Das ist nicht schlimm und wenn es einmal angefangen ist, ist es schwer zu stoppen. Oft fangt es an wenn die Pflanzen eine Weile zu trocken gestanden haben oder bei ´Armut´ (oder eine Kombination von biede). Sie können eventuell eine gute Menge Heckenkraft-1 geben (auch wenn es jetzt schon Juli ist), das wird sowieso nicht schaden bei Thujas und bringt wieder eine frische Farbe in die Pflanzen wodurch die Knospen vielleicht etwas weniger stören.
Schöne Grüße, Jaap

Alex D.
Alex D.
Reply to  Jaap Metsemakers
11 Monate vor

Die schwarzen Stellen sind auch leicht klebrig. Knospen (grün) sind teils auch schon sichtbar. Kann es auch ein Schädling sein? Oder eher Mangel?

Würde Heckenkraft-Extra auch was bringen? Oder eher lassen und nur Hecken 1? Überlege ob ich gleich das jahrespaket nehmen soll

Jaap Metsemakers
Reply to  Alex D.
11 Monate vor

Hallo Alex,
 
Wahrscheinlich ist es beides. Also Knospenbildung einerseits wegen Mangel, aber anderseits auch ein kleiner Läusebefall (kommt auch immer von Mangel an Wasser und/oder andere Stressfaktoren). Die letzte Jahren kommt dies viel häufiger vor. Bei so ein Triebläusebefall gibt es diese schwarze klebrige Stellen hinter die Stellen die verfärbt sind, die sieht man wenn man die Zweigen offen faltet. Erschrecken Sie sich nicht von die Bilder auf diese Seite wo ich hin verlinkt habe, so schlimm muss es absolut nicht werden und wird es auch eher selten wenn man früh mit Unterstützung dabei ist. Heckenkraft-1 zusammen mit Heckenkraft-Extra ist eine gute Kombination. Mit der HK-Extra kann man unmöglich etwas falsch machen. Sie können auch mal ein Foto anhängen, wenn das schwarze sich nämlich an der Außenseite befindet (und nur unten) kann es auch Pinkelschade von Hunde oder Katze sein. Das verursacht auch schwarze Stellen. Vg, Jaap
 

Alex D.
Alex D.
Reply to  Jaap Metsemakers
11 Monate vor

Hallo,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Ich hab mal Fotos angehängt. Was denken Sie was es ist? Doch eher Katze? Es gibt hier einige in der Gegend. Wenn es eine Katze wäre, gehen die Stellen wieder weg oder ist das schädlich?

VG Alex

Jaap Metsemakers
Reply to  Alex D.
11 Monate vor

Entschuldigen Sie mir meine späte Reaktion. Ich war es total vergessen. Für mich sehen Foto 1 und 5 deutlich aus wie Pinkelschade und nicht wie einem ´Ungeziefer Befall´.
Vg, Jaap

Alexander Dure
Alexander Dure
Reply to  Jaap Metsemakers
11 Monate vor

Danke für Ihre Rückmeldung. Ich habe zwischenzeitlich heckenkraft Jahrespaket und heckenkraft extra bei ihnen bestellt. Morgen soll es ankommen. Kann man bei der Pinkelschade was machen? Geht die Pflanze kaputt? Was kann ich tun?

VG Alex

Jaap Metsemakers
Reply to  Alexander Dure
11 Monate vor

Hallo Alex,

Wenn immer wieder die gleiche Pflanze angepinkelt wird, kann eine Thuja davon letztendlich sterben. Aber hier bei Ihnen ist davon noch nicht die Rede, das ist noch eine relativ leichte Schade. Sie können die schwarze Stellen ein bisschen rausscheiden, aber nicht mehr als nur knapp vorbei das schwarze. Vg, Jaap

Alexander Dure
Alexander Dure
Reply to  Jaap Metsemakers
10 Monate vor

Hallo Jaap,

ich habe ja das jahrespaket gekauft. letzte Woche habe ich Heckenkraft extra und heckenkraft 1 verwendet. Eigtl wäre ja jetzt dann heckenkraft 3 von der Jahreszeit dran. Wie soll ich weiter vorgehen? Wird heckenkraft pro Woche oder pro Monat verwendet?

Danke!

VG Alex

Alexander Dure
Alexander Dure
Reply to  Alexander Dure
10 Monate vor

Ok super Danke. Und dann jeweils die gesamte Flasche oder?

VG Alex

Philipp Gruber
Philipp Gruber
Reply to  Alexander Dure
11 Monate vor

Hallo Jaap,
 
vielen Dank für Ihre schnelle Rückmeldung. Ich hab alle Thujen gestern “entlüftet”, also so viele braune Zweige wie möglich entfernt. Dabei habe ich viele Motten (ich denke es handelt sich hier um die Thuja Miniermotte) entdeckt. Ich habe dazu mal ein paar Fotos angehängt.
 
Sollte ich dagegen vorgehen? Ich habe dazu keinen Artikel gefunden.
 
LG
Philipp

Thuja Miniermotte?

Philipp Gruber
Philipp Gruber
Reply to  Philipp Gruber
11 Monate vor

Hallo Jaap,
 
bezüglich dem schwarzen Boden: Hier handelt es sich um die Erde vom Wurzelballen (Ich habe alle Thujen mit Wurzelballen gekauft). Ja da haben Sie Recht, es handelt sich hier um Reste vom Jutetuch.
 
Bezüglich Heckenkraft-Extra: Bei 3 Gießkannen pro HK-Extra komme ich 3x5m = 15m weit. Meine Hecke ist ca 20 m lang, also brauche ich etwas mehr als eine Packung HK-Extra pro Gießvorgang.
–       Wie oft sollte ich diesen Gießvorgang wiederholen?
–       Beziehungsweise, wieviel HK-Extra sollte ich kaufen, damit ich für den Sommer versorgt bin?
–       Und wann (August, September, ..) denken Sie kann man sagen ob die Thujen überleben oder sterben werden?
–       Der Grund für die Frage ist folgender: Wenn die Thujen nicht überleben, werde ich diese austauschen. Hier stellt sich mir die Frage wann ich die Entscheidung treffen kann. Im September/Oktober neupflanzen oder doch erst im Frühjahr 2021?
–       Auch bin ich mir nicht sicher ob Wurzelballenware dann das Richtige ist? Ich habe gelesen, dass Thujen im Container schneller und besser anwurzeln und damit die Ausfallrate sehr gering ist. Stimmt das?
 
Auch wenn ich die Thujen nicht mehr braun bekomme, weiß ich jetzt zumindest was das Problem ist. Dadurch kann ich vielleicht verhindern, dass noch mehr braun werden.
 
Ich hätte noch zwei Fragen bezüglich dem Staunässeproblem:
1)    Denken Sie wäre es auch sinnvoll die Pflanzen um 10cm höher zu setzen und eventuell einen Kies oder Sand unten einzuarbeiten? Damit könnte man dem Staunässeproblem doch entgegenwirken oder mache ich damit nur noch mehr kaputt?
2)    Ich habe gelesen, dass es möglich ist mit einer langen Metallstange tiefe Löcher in den Boden (rund um den Thujen Hauptstamm) zu hämmern und diese dann mit einem Drainagematerial (Quarzsand) zu füllen. Damit soll das Wasser besser abfließen können…. Was halten Sie von dieser Idee?
 
Ich warte noch auf Ihre Rückmeldung bevor ich die HK-Extra Bestellung abschließe.
 
Viele Grüße
Philipp Gruber

Jaap Metsemakers
Reply to  Philipp Gruber
11 Monate vor

Hallo Philipp,
 
Danke erstmal für Ihre Beitrage. 
 
Erstmal folgendes. Was ich hiernach schreibe ist nur gemeint um der Ursache (und damit vielleicht auch der Lösung) zu finden, nicht um mit dem Finger auf einen Schuldigen hinzuweisen.
 
Hallo Philipp,
 
Danke erstmal für Ihre Beitrage. 
Erstmal folgendes. Was ich hiernach schreibe ist nur gemeint um der Ursache (und damit vielleicht auch der Lösung) zu finden, nicht um mit dem Finger auf einen Schuldigen hinzuweisen.
 
Was meine Aufmerksamheit es meiste auf sich zieht, ist das erste Bild. Im Lehmboden sollte man besser ein Pflanzgraben ziehen anstatt Löcher. Und wenn man doch Löcher gräbt, sollte man die absolut nicht zu tief graben (diese sind wahrscheinlich zu tief wenn Sie Pflanzen direkt so da reingesetzt haben). Wenn man im Lehmboden mit Löcher arbeitet sollte man es am besten sogar so tun dass ein klein Hügelchen von ca. 5 cm Wurzelballen oben das Erdreich ausstecht. Ich fürchte dass es hier eher andersherum gewesen ist, minimal 5 Erde oben auf der Wurzelballen drauf.
Wenn Sie in diese Löcher dann auch noch mit Blumenerde oder Pflanzerde gearbeitet haben (oder eine andere Pflanzerde-Art der viel besser Wasser durchlässt als der Lehm drumherum im Garten), hat man eigentlich Wasserlöcher geschaffen. Überall im Garten geht das Wasser nur ganz langsam im Boden (weil es Lehm ist), nur wo die die Bäume stehen läuft das Wasser ganz einfach im Boden und bleibt dann genau auf Wurzel-Niveau stehen.
Und dann werde ich jetzt einige bestimmte Punkte aus Ihrer Nachricht bearbeiten:
 
Die Löcher hatten ca. einen Durchmesser von 40cm und eine Tiefe von 35-40cm (siehe Anhang) 
Ich denke also dass sie hiermit etwas zu tief stehen. Vor allem im Kombination mit der Lehmboden.
 
Die Hälfte meiner Thujen hat den ganzen Tag durchgehend Sonne und die Anderen 50% Schatten 
An sich nicht schlimm, nur kann eine begrenzte Luftzirkulation (wegen der Zaun an der Hintenseite), vor allem in der Anwachsfase für Probleme sorgen. Nasse Füße und eine begrenzte Luftzirkulation verstärken einander leider eher. 
 
Gegossen habe ich die Thujen in den ersten Wochen ca. 2 mal pro Woche mit jeweils 2-3 Liter pro Thuje (ja ich weiß dass ich hier möglicherweise einen Fehler gemacht habe, aber in der Gießanleitung wurden 5-10 Liter pro Meter Hecke genannt -> Ich dachte da ich ja 2 Thujen pro Meter gesetzt habe, brauche ich nur die Hälfte (also 2,5-5 liter pro Thuje). Vielleicht meinte die Gießanleitung aber auch 5-10 Liter pro Meter HÖHE. Ich weiß es nicht …. Da ich im Internet gelesen habe, dass die Thujen wohl doch mehr Wasser brauchen, gieße ich seit ca 3 Wochen einmal pro Woche mit ca 10 Liter pro Thuje
Eigentlich ist 2-3 Liter natürlich nicht viel. Ohne die Bilder und Infos würde ich dann eher vermuten dass das zu wenig wäre. In diese Situation bezweifle ich aber oder es zu wenig Wasser gewesen ist. So sieht der Schade eigentlich auch nicht aus, sieht eher aus wie zu viel Wasser. Dabei sieht es auch noch aus oder das Gelände wo die pflanzen stehen (diese halbe Meter sogesagt), auch noch etwas niedriger ist als der Rasen, also auch ein Grund warum sich dort eher zu viel als zu wenig Wasser ansammeln würde.
 
Hier muss ich noch etwas anmerken (vielleicht ist es wichtig). Alle Thujen die bis jetzt von einer schweren Braunfärbung betroffen sind wurden auf der gleichen Palette angeliefert und befinden sich mehr oder weniger direkt nebeneinander (siehe Fotos)  
Ich denke dass das vor allem ein Hinweis dafür ist, dass das was nicht richtig ist, an einem Teil der Strecke schlimmer nicht richtig ist (dor viel Wasseransammlung oder so etwas). Die Pflanzen sind bestimmt alle vom gleichen Grundstück gerodet worden und es wird so gut wie sicher kein Unterschied in Qualität geben zwischen der eine und der andere Palette. Könnte es vielleicht so sein, dass dem Bereich von das letzte Foto (mit die guten Pflanzen sogesagt), höher liegt? Oder weniger schwere Lehmboden ist? Oder dass der Boden dort vielleicht etwas mehr Kies enthält und sich deswegen automatisch besser drainiert? Oder stehen diese vielleicht weniger tief?
 
Wisst Ihr vielleicht welches Problem hier vorliegt? Gieße ich einfach zu wenig? Wenn ja, wisst Ihr wie ich überprüfen kann was die maximale Menge an Wasser ist die mein Boden pro Thuje aufnehmen kann ohne dass diese dann Tagelang im Wasser steht?
Oder könnte das Problem schon vorm Pflanzen entstanden sein (also beim Lieferanten), da die Thujen ja gerade mal 2,5 Monate bei mir im Garten stehen?
  
Ich denke dass es Problem hier eine Kombination von folgende Faktoren ist:
– Zu tief gepflanzt.
– Im Grunde eine Art von Wasserlöcher in diese Lehmboden geschaffen wo jetzt die Wurzeln verfaulen.
– Vielleicht auch noch Wasseransammlung wegen etwas niedrigeren Standort.
– In Kombination mit diese vorgenannte Punkte haben Sie wahrscheinlich auch zu viel gegossen. Hätten die nicht im Lehmboden gestanden, etwas weniger tief oder an einem etwas höheren Bereich im Garten (oberhalb eines Hanges), dann war das Sie Sie gegossen haben nicht zu viel gewesen. In diese Situation denke ich aber schon.
– Ich sehe auf das 7te Foto ein Dickmaulrüssler. Das könnte vielleicht darauf hinweisen dass die schon drinn gewesen sind. Wie die Pflanzen im April gekommen sind, sind das dann noch Larve gewesen. Das könnte dann vielleicht bedeuten dass das Wurzelwerk auch schon nicht optimal gewesen ist wenn die Larve schon an die Wurzel gefressen haben. Das wurde ein Extra Faktor sein wodurch die Wurzelfäule noch schneller zu Probleme führen könnte (da es dann vorher schon weniger Wurzel gegeben hat). Ich habe dieses “Vielleicht” jedoch nicht versehentlich unterstrichen. Ich möchte keine Baumschule falsch beschuldigen. Es ist nämlich auch so, dass Pflanzen die von egal was geschwächt sind, Schädlinge anziehen. Oder anders gesagt, Schädlinge erfahren von solche geschwächte Pflanzen kein Widerstand. Es könnte also auch so sein dass der Dickmaulrüssler erst in Ihrem Garten drin gekommen ist. Außerdem gibt es heutzutage keinen mit Pflanzen beladenen LKW mehr, in dem kein Eibenkäfer (Dickmaulrüssler) zu finden ist. Aufgrund des milden Winters ist es kaum möglich, eine Baumschule völlig Dickmaulrüsslerkäferfrei zu halten. Aber ein einziger Käfer ist überhaupt kein Problem. Der Punkt ist, dass sie nicht mit zu viele sein sollten. Dann verursachen die Larven zu viel Schaden an den Wurzeln. Die Schädigung der Pflanze durch die Käfer ist normalerweise nicht so schlimm bei Thujas.
 
Ich warte jetzt erstmal Ihre Reaktion ab. Dann werde ich von Ihnen hören, ob meine Diagnose überhaupt richtig sein kann. Es ist möglich, dass das erste Foto mich sofort auf die falsche Spur gebracht hat und dass ich völlig falsch liege. Wenn Ihre Antwort bestätigt, dass ich in die richtige Richtung sitze, möchte ich Ihnen gerne noch einige Tipps geben, wie Sie am besten vorgehen können. Wenn ich völlig falsch liege, müssen wir nach einer anderen Ursache (und Lösung) suchen.
 
Viele Grüße,
 
Jaap
 
 
 

Jaap Metsemakers
Reply to  Philipp Gruber
11 Monate vor

Hallo Philipp, danke für Ihre Beitrage.

Ich kriege meine Antwort nicht vor mein Abendessen fertig;-). Aber ich werde heute noch ausführlich auf Ihre Frage antworten. Ich denke dass ich weiß was passiert ist. Wenn Sie dies noch vorher lesen, können Sie vielleicht angeben, ob Sie auch Pflanzenerde oder ähnliches verwendet haben? Vg, Jaap

Jaap Metsemakers
Reply to  Jaap Metsemakers
10 Monate vor

Hallo Alex, ja dann einfach die ganze Flasche.
Aber nicht heute (bei uns sind es 35 ° C), heute ist der Garten zum Trinken von Bier geeignet, nicht zum Arbeiten ?.

Simon
Simon
1 Jahr vor

Guten Tag,

Herzlichen Dank für die Giessanleitung. Ich frage mich, ob diese auch für in Trögen gepflanzte Eiben gilt. Ich habe jeweils zwei circa 1.7m hohe Eiben in Trögen (1m Breit, 45 cm hoch und tief) gepflanzt. Standort, sonnige Terrasse in Innenstadt. Was sind Ihre Empfehlung hinsichtlich Bewässerung und Düngung. Leider habe ich keinen grünen Daumen…

Herzlichen Dank und beste Grüsse
Simon

Jaap Metsemakers
Reply to  Simon
1 Jahr vor

Hallo Simon, danke für deinen Beitrag. Das ist eine gute Frage und auch eine gute Randnotiz zu diesem Artikel. In diesem Artikel geht es wirklich um Pflanzen im Freiland. Es wäre schön, wenn jemand anders noch antworten würde, der mehr Erfahrung damit hat als ich. Ich hatte kürzlich jemanden am Telefon, der es mit einem Feuchtigkeitsmesser in seinen Pflanzgefäßen tat. Ich selber habe damit keine Erfahrung. Besonders bei trockenem und warmem Wetter (wie jetzt) müssen Sie bestimmt mehr gießen, als ich in meinem Artikel angegeben habe. Ich denke mindestens zweimal pro Woche, aber wahrscheinlich ist das nicht genug. Solche großen Pflanzen haben einen Kübel ziemlich schnell trockengesaugt.
Was das Düngen betrifft denke ich dass die Pflanzen mit Heckenkraft-1 bis 4 schon klar kommen würden. VG. Jaap

Simon
Simon
Reply to  Jaap Metsemakers
1 Jahr vor

Hallo Jaap,

Vielen Dank für die rache Antwort. Liefert ihr euren Dünger auch in die Schweiz? Kann im Shop nur Oesterreich und Deutschland als Lieferländer auswählen.
Danke & Gruss

Jaap Metsemakers
Reply to  Simon
1 Jahr vor

Hallo Simon, gern geschehen. Das machen wir leider vorerst nicht (liefern in die Schweiz). Wir haben bereits alle Hände voll zu tun mit Deutschland und Österreich, und besonders meine Frau (die die meiste Arbeit bei der Bestellungen und dem Versand der Pakete hat) möchte vorerst kein Land mehr dazu haben. Und in der Vergangenheit haben wir mit unseren Heckenpflanzen auch nicht die Erfahrung gemacht, dass die Schweiz das einfachste Land ist (um etwas hinzuliefern). Es tut mir sehr Leid. Nochmals danke für Ihre Beitrage. Vg, Jaap

Tina Ziegler
Tina Ziegler
1 Jahr vor

Hallo,
ich habe vor ca. 4 Wochen eine Hecke aus portugiesischem Kirchlorbeer gepflanzt. Nun werfen viele der Pflanzem bereits Blätter ab und viele neue Triebe haben schwarze Spitzen. (Könnte sein, dass diese Triebe Frost abbekommen haben)
Außerdem waren bereits Läuse und der Dickmaulrüssler am Werk.
Die Pflanzen werfen von innen heraus das Laub ab und die Blätter werden von der Spitze an, über die Seiten braun. Habe auch den Ph-wert des Bodens gemessen. Boden ist neutral. Beim Anpflanzen habe ich etwas Dünger ins Pflanzloch gegeben.
Auf der einen Seite ist ein Kantenstein, auf der anderen eine durchlässige Natursteinmauer. Als Deckschicht etwas Rindenmulch. Aber nicht viel.
Tatsächlich habe ich die ersten zwei Wochen viel gegossen. Kann das das Problem sein?
Gegen den Dickmaulrüssler und die Läuse habe ich gespritzt. Habe jetzt aber auch vor noch mit Nematoden zu behandeln. (Habe auch an anderer Stelle im Garten portugiesischen Lorbeer und schon länger das Thema mit den Schädlingen)….
Haben Sie einen Vorschlag für mich?
Ich wäre sehr traurig, wenn die Pflanzen eingehen…
Danke

Jaap Metsemakers
Reply to  Tina Ziegler
1 Jahr vor

Hallo Frau Ziegler, vielen Dank für Ihren Beitrag. Wo fange ich an? Die gelben Blätter. Ich denke, dass fast jeder portugiesische Kirschlorbeer, der von März bis April gepflanzt wurde, einige gelbe Blätter entwickelt hat, vor allem rundum der Stamm also von innen heraus. In diesem Artikel können Sie alles darüber lesen, aber das Wichtigste ist, dass dies sehr normal ist. Die schwarzen Spitzen an den Enden frischer Ausläufer sind aufgrund des extremen Wetters dieses Frühlings (viel trockener Wind, strahlende Sonne, Nachtfrost und alles auf einmal) eigentlich auch fast normal. Und das sieht auch schlimmer aus als es ist. Die frische Triebe können nun einmal nichts haben.
Je nach Art des Düngers kann der Dünger im Pflanzloch diese Verbrennung sogar leicht verstärkt haben. Zum Beispiel ist starker Kunstdünger im Pflanzloch nicht gut (sogar schlecht). Aber das einzige, was Sie danach noch dagegen tun können, ist viel zu gießen, und das haben Sie anscheinend getan. Normalerweise könnte es zu viel gewesen sein, aber unter diesen Umständen vielleicht genau richtig. Die portugiesische Lorbeerkirsche ist zufällig eine Pflanze, die am Anfang ziemlich viel Wasser verträgt, so dass der Schaden hoffentlich nicht so schlimm sein wird.
Über den Rest von dem, was Sie noch schreiben, vielleicht möchten Sie hier ein paar Bilder mit uns teilen. Dann kann ich Ihnen vielleicht auch besser raten, wie Sie vorgehen sollen. Vielleicht ist es alles nicht so schlimm. Für der Dickmaulrüssler ist eine Behandlung mit Nematoden fast die einzige richtige. Das muss aber mit frische Nematoden und richtig gemacht werden.

Das Wurzelsystem stärken und damit die Stärkung der Pflanzenresistenz ist natürlich immer gut, auch gegen die Läuse. Heckenkraft-Extra kann dabei helfen und kann unmöglich zu Verbrennung führen. Ich peste Läuse immer ein wenig mit Eifelgold-Lavamehl, einem sehr feinen Pulver, das sie absolut nicht mögen. Ich streue und stäube das immer ein wenig, wo die Läuse sind und entlang der Stämme, damit ´ihre Autobahn´ ein bisschen blockiert wird. Was auf den Boden fällt, fügt dem Boden nur zusätzliche Mineralien und Spurenelemente hinzu. Würden Sie bei uns eine oder mehrere Heckenkraft Produkte kaufen, dann würde ich gerne eine entsprechende Menge Lavamehl kostenlos in die Packung mitgeben.

Ich werde nicht sagen, dass Insektizide nicht wirken, aber auf jeden Fall stören sie bestimmte Gleichgewichte und verursachen oft (nicht immer) wieder andere Probleme und das Ende ist dann oft verloren.

Hierbei lasse es für diesem Moment. Viele Grüße, Jaap

Yilmaz
Yilmaz
1 Jahr vor

Hallo zusammen. Habe vor ca 4 Wochen meine Hecke mit 30 Kirschlorbeer Rotundifolia gepflanz. Habe alle aus einer Baumschule. Wie muss ich Gießen? Mir wurde gesagt ca 10Liter pro Höhenmeter?! HABE MEHRERE GELBE BLÄTTER BEKOMMEN. Woher kommt das??
Wie oft die Woche Gießen? Und wieviel Gießen?

Danke Yilmaz

Jaap Metsemakers
Reply to  Yilmaz
1 Jahr vor

Hallo Herr Yilmaz, Ich werde hier noch einmal die gleiche Antwort geben, die ich Ihnen auch über Facebook gegeben habe (zum Nutzen der anderen Leser).

Das sieht alles total nicht schlimm aus. Ist eigentlich genau was in diesem Artikel beschrieben steht.
Gießen tun Sie in den kommenden Wochen einmal die Woche, und dann machen Sie jedes mal 2 x 30 Sekunden pro Pflanze mit dem Wasserschlauch. 1 Mal 30 Sekunden pro Pflanze, wenn Sie entlang der Hecke nach rechts gehen, und weitere 30 Sekunden pro Pflanze, wenn Sie entlang der Hecke wieder nach links gehen. Die pflanzen sehen gut aus, die gelbe Blätter können Sie in diesem Stadium ignorieren.

Bernd P
Bernd P
1 Jahr vor

Hallo, Danke für den Ratgeber. Ich werde Ihre Seite gerne auf Facebook teilen. Können Sie mir eine Frage zur Pflanzung einer Ligusterhecke beantworten? Ich habe vor 3 Tagen einige Liguster atrovirens (8 Triebe, Höhe 100-150) gesetzt. Vorher hab ich sie um ein Drittel geschnitten und die Wurzeln angeschnitten. Die wuzelnackten Liguster hatten bereits Blätter ausgetrieben und standen einige Tage im Wasser bevor sie eingepflanzt wurden, sahen aber sehr gut und gesund aus. Die Liguster wurden in einem Neubaugebiet in einen erstellten Graben eingepflanzt (Boden lehmhaltig gemischt mit frischem Humus). Nach dem Einpflanzen hab ich sie täglich gut gewässert. Nach 2 Tagen lassen sie die ausgetriebenen Blätter hängen und werden teilweise braun und schwarz und rollen sich ein. Fotos anbei. Können Sie mir einen Ratschlag geben was ich tun muss oder noch kann. Ist das ein Pflanzschock? Ich wäre Ihnen sehr dankbar für einen Expertenrat…

Liebe Grüße aus Franken
Bernd

Jaap Metsemakers
Jaap Metsemakers
Reply to  Bernd P
1 Jahr vor

Hallo Bernd. Vielen Dank für Ihren netten Beitrag. Grundsätzlich sollte das, was Sie versucht haben, sehr einfach sein (nicht falsch gemeint ;-)). Letzten Januar-Februar habe ich viele Zweige abgeschnitten, von allen Arten von Pflanzen, von Liguster bis zu Obstbäumen und Weiden. Ich habe sie einfach nebeneinander in den Boden gestochen und sie gelegentlich gegossen. Dies wird nun zu einer lebenden Hecke (siehe Foto), die die Hühner in “ihrem Teil” halten sollte. Ich habe wie ich das gemacht habe, das meiste grün davon geschnitten, bis auf ein paar Augen. Dann funktioniert es am besten. Es gibt eine Reihe von mögliche Problemen mit Ihrem Ansatz:
1) Sie haben ein paar Tagen im Wasser gestanden, damit haben Sie möglicherweise die Wurzeln ertränkt / erstickt und eigentlich die Pflanzen getötet. Könnte sein.
2) Jeden Tag ist Wässern ist zu oft, besonders wenn sie bereits Wurzeln hatten ist das nicht nötig und nicht gut. Eine gute Menge Wasser alle paar Tage ist besser.
3) Sie können nichts dagegen tun, aber das Wetter war für diese Verpflanzung in den letzten Wochen super schlecht. Trockener Wind, strahlende Sonne und auch noch Nachtfrost, eine Schlachtkombination.

Vorausgesetzt, die Pflanzen sind vorab in diesen wenigen Tagen nicht unter Wasser ertrunken, können sie dennoch leben und sich erholen. Ich wurde absolut noch Hoffnung haben auch wenn ich nicht sicher bin.

Viele Grüße,

Jaap

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