18 Fehler beim Pflanzen bzw. Einpflanzen einer neuen Hecke

Häufig gemachte Fehler bei einpflanzen einer Hecke

Leider können beim Pflanzen einer Pflanzenhecke viele Fehler gemacht werden. Ich denke, fast alle unten genannten Fehler beim Pflanzen einer Hecke haben wir mit eigenen Augen gesehen. Wir haben sogar einige davon selbst gemacht. Wenn Sie diese Fehler nicht machen möchten, lesen Sie diesen Artikel.

Fehler 1. Der unvorsichtige Umgang mit den Ballen

Es wird unvorsichtig mit den Pflanzen umgegangen. Insbesondere die Ballen können unsichtbar aber ernsthaft beschädigt werden. Je weniger sie bewegt und geschleppt werden, desto besser. Dies ist übrigens kein großer Punkt.

Fehler 2. Jutegewebe wird entfernt

Wenn das Jutegewebe entfernt wird, kann der Ballen sowohl vor, während und nach der Anpflanzung (durch beispielsweise Wind) wesentlich leichter beschädigt werden. Wenn es trocken ist kann auch Erde abfallen beim Einpflanzen. Es gibt verschiedene Arten von Juteballen. Der Art bestimmt, was Sie während des Pflanzens genau damit machen sollen (Knoten durchschneiden oder nicht usw.). Mit der grünen Schaltfläche unten gelangen Sie zu den richtigen Informationen. Auch dies ist kein großer Punkt, aber viele kleine Punkte ergeben einen großen Punkt. 

Fehler 3. Undurchdringbare Barrieren (beispielsweise Beton) in Nähe der Ballen

Oft wird die Hecke in einem Hochbett aus Betonplatten, neben oder zwischen einem Bordstein etc. platziert. Dadurch entstehen eine Reihe von Nachteilen:

  • Es gibt nicht genügend Platz für die Wurzeln, vor allem für Pflanzen wie Thujen, die einen flachen Wurzelwuchs haben.
  • Keine natürlicher Feuchtigkeitsausgleich. Anders als in Topf oder Pflanzenkübel, ist der Feuchtigkeitsausgleich im Freiland ziemlich konstant. Es kommt immer Feuchtigkeit von den Seiten und von unten. Zwischen Betonplatten ist dies anders. Zwischen Betonplatten ist es ein bisschen so wie in Topf oder Pflanzenkübel. Feuchtigkeit aus dem umgebenden Boden kann die Innenseite des Pflanzenbetts nicht erreichen, wodurch dieser schnell austrocknet. Auch die Pflanzen ziehen schnell alle Feuchtigkeit heraus. Auch das Gegenteil ist oft der Fall und mindestens so schlimm: bei zu viel Wasser kann sich dieses nicht ausbreiten, kann aber nur unterhalb der Wurzeln weg, wodurch es schnell zu nass wird an den Wurzeln. Wenn sich darunter zudem noch eine Lehmschicht befindet, bleibt das Wasser genau dort an den Wurzeln stehen. Durch Mangel an Sauerstoff werden die Wurzeln sterben mit fatalen Folgen. Mit anderen Worten: die Bewässerung wird dadurch sehr schwierig. Man gibt schnell zu viel, aber auch schnell zu wenig Wasser.
  • Beton, der noch ein Stück aus dem Boden guckt, kann durch Kapillarwirkung Feuchtigkeit aus dem Pflanzenbett (und aus den Ballen) entziehen.
  • Mineralstoffe aus der Umgebung können nicht oder nur schwer die Pflanzen erreichen.

Wie stark die oben genannten Punkte die Gesundheit der Pflanzen beeinflussen, hängt natürlich auch davon ab, wie breit das Betonbett ist, welcher Boden drin und unter ihm ist und in welchem Maß das Fundament der Betonkanten den Platz für die Wurzeln zusätzlich begrenzt. Je breiter das Bett, desto weniger schädlich ist es für die Pflanzen. Die Außenseite des Wurzelballens sollte beim Pflanzen auf beiden Seiten mindestens 20 cm von den Beton entfernt bleiben, aber desto mehr desto besser.

Welche Arten Heckenpflanzen reagieren besonders empfindlich auf diesen Punkt?
Buchen und Eiben.

Fehler 4. Schlechter Boden/fremde Muttererde

In 9 von 10 Fällen ist gar keine neue Muttererde nötig und es ist nur wichtig, ausreichend Humus zum vorhandenen Boden hinzuzufügen. Hierbei wird oft einiges falsch gemacht. Der von Natur aus vorhandene Boden wird (oft auf Anregung von Baufirmen) vollständig ausgegraben und ersetzt durch den sogenannten ‘neuen Mutterboden’ oder ‘gesiebte Mutterboden’. Oft hat aber dieser ‘neue Mutterboden’ nicht wirklich etwas mit echtem Mutterboden zu tun. Sehr oft ist er richtig teuer aber dennoch ’toter Boden’ ohne ein gesundes Bodenleben. Die Pflanzen können hier zwar ein Weilchen angemessen überstehen, aber bekommen ab einem gewissen Zeitpunkt Probleme. Echter Mutterboden enthält viel Humus und ist voller Bodenorganismen wie Bakterien, Pilze und Würmer, die nötig sind, damit die Pflanzen Wurzeln schlagen und Nährstoffe aufnehmen können.

Wenn der vorhandene Boden nicht viel Humus enthält, wie es oft der Fall bei Lehm- und Sandböden ist, ist dem leicht durch einen guten (aber nicht frischen!) Kompost (wie ‘Cuxin DCM Aktiv-Erde für Siersträucher’) geholfen, der mit dem vorhandenen Lehm- oder Sandboden vermischt wird. Auf diese Weise werden die weniger guten Eigenschaften von Lehm- und Sandboden zunichte gemacht und guten Eigenschaften aktiviert. Dies ist viel besser, als den natürlich vorkommenden Lehm- und Sandboden durch ‘falschen Mutterboden’ ohne gesundes Bodenleben zu ersetzen.

Ist nicht ausreichend Humus/Bodenleben im Boden vorhanden, dann können einzelne oder mehrere Pflanzen sterben. Sie werden auch schneller für Blattläuse, Pilze und anderes Ungeziefer anfällig. Sie müssen außerdem auch stärker miteinander konkurrieren, da nicht ausreichend Nährstoffe und Feuchtigkeit in aufnehmbarer Form vorhanden sind. Die stärksten Pflanzen sollen nicht die etwas schwächeren auskonkurrieren, oder sie sterben alle.

Gibt es zum Zeitpunkt, an dem Sie eine Hecke pflanzen wollen (beispielsweise weil diese bereits entfernt wurde), überhaupt keine Muttererde in Ihrem Garten (also auch kein Lehm- oder Sandboden)? Dann sollten Sie echte Muttererde kaufen wenn Sie ihn finden können (diese ist teuer, aber daran können Sie nicht ändern). Geht auch das nicht, dann kaufen Sie so etwas wie gesiebte Muttererde (wovon ich also eigentlich gar kein Fan bin!) und vermischen diese mit minimal 30 % einem qualitativ hochwertigem (nicht frischem!) Kompost oder Pflanzerde (wie ‘Cuxin DCM Aktiv-Erde’ als Pflanzerde für Siersträucher). Nach dem Pflanzen fügt das Gießen von Heckenkraft-Extra dem Boden zusätzlichen Humus hinzu. Das ist niemals falsch.

Welche Art Heckenpflanzen reagieren besonders empfindlich auf schlechtem Boden/fremder Muttererde?
Die Thuja Smaragd.

Fehler 5. Zu dicht aneinander gepflanzt (häufig bei Thuja Smaragd)

Wenn Pflanzen näher aneinander gepflanzt werden, als durch uns angeraten, kann es eher vorkommen, dass Pflanzen es schwieriger haben oder es gar nicht schaffen. Vor allem die Thuja Smaragd kommt damit schlecht klar. Sie müssen dann stärker mit anderen um ausreichend Feuchtigkeit, Nahrung, Licht und Platz für die Wurzeln konkurrieren. Bei die Thuja Smaragd spielt auch die (mangelnde) Luftzirkulation eine große Rolle. Dies ist insbesondere in der Anwachsphase ein Problem. Die stärksten Pflanzen werden die etwas schwächeren kaputt konkurrieren. Je dichter sie aneinander gepflanzt werden, desto besser müssen alle anderen Bedingungen sein (insbesondere der Boden).

Welche Arten Heckenpflanzen reagieren besonders empfindlich auf diesen Punkt?
Thuja Smaragd. Diese sollten sich unmittelbar nach dem Pflanzen nur ganz unten (wo sie am breitesten sind) und nur leicht berühren.

Fehler 6. Zu dicht oder unter Bäumen oder Sträuchern pflanzen

Eine Art verträgt es besser als die andere, aber die meisten Thujen werden nicht gern unter anderen Bäumen gepflanzt. Ganz sicher wieder nicht die Thuja Smaragd! Zusammen (mit anderen Sträucher oder Bäume) hoch wachsen geht manchmal noch gut, aber ein bereits verwurzelnder Baum oder großer Strauch in der Nähe von einer neu gepflanzten (Thuja) Hecke wird diese klein halten oder gar nicht anwachsen lassen, indem er Feuchtigkeit, Nährstoffe und eventuell Licht wegnimmt. Eibe (Taxus) verträgt dies am wenigsten schlecht.

Unter Wallnussbäume pflanzen
Wallnussbäume stehen darum bekannt dass sie Juglon abgeben (Juglone auf English). Das bremst der Anwuchs von viele Arten von Pflanzen. Die Thuja ist eine Sorte, von der ich sicher bin, dass sie durch Juglon stark gehemmt wird (wenn Sie wissen möchten, ob dies auch für Ihre Heckenpflanzenart gilt, fragen Sie es einfach unten in den Kommentaren, vielleicht weiß ich es oder ich werde es nachschlagen). Vor allem bei eine Neuanpflanzung wäre dies ein großes Nachteil weil es wichtigste (Keimung von neue Wurzeln) von Juglon gebremst wird. Dieses Juglon wird übrigens von die Wallnussblätter wie auch den Wurzeln an den Boden abgegeben. Also mit nur Blätter aufräumen löst man dieses Problem nicht…

Welche Arten Heckenpflanzen reagieren besonders empfindlich auf diesen Punkt?
Alle Thujen aber insbesondere die Thuja Smaragd.

Fehler 7. Die Pflanzen stehen unten an einer schrägen Einfahrt

Wenn die Pflanzen unten an einem schrägen Einfahrt oder Hang stehen, erhalten sie bei nassen Wetterperioden zu viel ablaufendes Regenwasser und können ertrinken. Sorgen Sie bitte dafür, dass das Wasser gut abgeleitet und nicht genau hinter die Pflanzen gestaut wird von ein Randstein.

Fehler 8. Die Wurzelballen zu tief pflanzen

Sehr wichtig. Achten Sie bitte darauf, dass die Wurzelballen nicht zu tief eingepflanzt werden. Die Oberseite des Wurzelballens muss an den normalen Bodenniveau anschließen oder sollte unter bestimmte Umstände sogar besser ein kleines Hügelchen bilden. Der Portugiesischer Kirschlorbeer ist sehr empfindlich für ein zu tiefes Pflanzen. Erfahren Sie hier alles über wie tief Sie Pflanzen sollten.  

Welche Arten Heckenpflanzen reagieren besonders empfindlich auf ein zu tiefes Pflanzen?
Eigentlich alle Arten, aber bei Buche und portugiesischen Lorbeerkirschen haben wir schon sehr oft mit eigenen Augen gesehen, dass dies für die Pflanzen tödlich war. Dies geht bei Buchenhecken sehr oft schief. Selbst die besten Experten werden alle möglichen komplizierten Erklärungen dafür finden, warum die Buchen gestorben sind, aber in Wirklichkeit wurden sie einfach zu tief gepflanzt.

Fehler 9. Pflanzerde/Kompost sind nicht gut mit dem Boden vor Ort vermischt

Wenn der Boden vor Ort aus meist recht schlecht durchlassendem Boden besteht (wie Ton oder Lehm), gehen einige Dinge oft schief. Es werden Löcher oder ein Schlitz gegraben, in die die Pflanzen mit reiner Blumenerde (oder einem anderen gut durchlässigen Boden) gesetzt werden. Somit sind eigentlich Wasserlöcher (oder ein Wasserschlitz) geschaffen wurden. Dies ist der einzige Ort im Garten, wo das Wasser nun einfach runter gehen kann und unten auf Höhe der Wurzeln stehen bleiben kann. Hierdurch können die Wurzeln durch Mangel an Sauerstoff sterben, worauf die Pflanzen in Kürze folgen. Um dies zu vermeiden soll den Blumenerde/Kompost mit dem Boden vor Ort vermischt werden.

Fehler 10. Ungenügend ‘eingeschwemmt’

Unmittelbar nach der Anpflanzung müssen die Ballen von oben bis unten vollständig im Schlamm stehen. Ist dies nicht der Fall, kann es passieren, dass sich die Ballen nicht gut mit dem Boden verbinden und dies später zu Problemen führen kann. In dem Moment, während ca. die Hälfte der Erde beim Anpflanzen zugefügt wird, sollte zügig das erste Mal ordentlich eingewässert werden. Nachdem die gesamte Erde zugeführt wurde, sollte dies ein zweites Mal geschehen. Beginnt man mit dem Einwässern erst zu Letzt, besteht die große Wahrscheinlichkeit, dass unten kein Wasser gelangt, weil dort viel Wasser wegspült. Dieses ganze Stück hat nichts mit durstigen Pflanzen zu tun, es geht nur darum, eine gute “Verbindung” zwischen Boden und Wurzelballen herzustellen.

Fehler 11. Nach dem Anpflanzen noch ausrichten

Ab dem Moment, an dem die Pflanzen vollständig im Schlamm stehen (siehe Punkt 2b unser Pflanzanleitung), können sie noch ein bisschen ausgerichtet werden. Das Beste und Praktischste ist, wenn dies zugleich mit der Einwässerung geschieht. Danach müssen die Pflanzen in Ruhe gelassen werden und sollten nicht mehr zum präzisen Zurechtrücken angefasst werden. Tut man dies doch, macht man die prekäre Verbindung zwischen Ballen und Boden kaputt, wodurch die Pflanze möglicherweise entwurzelt wird. Genau richtig glückt es außerdem sowieso noch nicht, weil beide Seiten der Hecke nicht die exakt gleiche Dicke haben. Die Pflanzen wachsen von alleine gerade und die Hecke wird beim Schneiden auch wieder gerade.

Fehler 12. Falsche Bewässerung in den ersten Monaten nach der Pflanzung

In den ersten Monaten nach der Pflanzung müssen die Pflanzen ausreichend Wasser bekommen, allerdings nicht jeden Tag! Das beste ist, ca. ein Mal pro Woche Wasser, aber dann in großer Mengen. Sowohl per Hand mit Gartenschlauch. Nicht mit einem Tropfschlauch oder anderem automatischen Bewässerungssystem, da dies für das erste halbe Jahr nach Anpflanzung ungeeignet ist! Tägliches Wasser geben ist absolut für nichts gut und sogar eher schädlich. In sehr durchlässigen Sandboden könnte die erste paar Wochen etwas öfter gegossen werden als hier beschrieben, aber 2 mal die Woche reicht immer. Die Wurzeln müssen dazu gezwungen werden, dem Wasser nachzugehen, in die Tiefe, wo der Boden, wenn es richtig gemacht wird, zuletzt austrocknet. Dafür muss es die meiste Zeit tiefer im Boden feuchter sein als in den oberen Bodenschichten. Das erreicht man nur, indem man seltener wässert, dann aber richtig kräftig.

Wieviel gießen Sie dann?:
Als Faustregel hantieren wir immer 2 x 30 Sekunden pro Pflanze mit dem Wasserschlauch bei vollständig geöffnetem Wasserhahn. 1 Mal 30 Sekunden pro Pflanze, wenn Sie entlang der Hecke nach rechts gehen, und weitere 30 Sekunden, wenn Sie entlang der Hecke wieder nach links gehen (auf der anderen Seite der Hecke wäre ideal).

Wussten Sie, dass es große Unterschiede zwischen der optimalen Bewässerungsfrequenz für verschiedene Arten von Heckenpflanzen gibt?
Wenn Sie beispielsweise die Eibe ein Jahr lang häufig gießen, wird sie dünn und kahl, doch bei fast allen Thuja-Arten ist häufiges Gießen erforderlich.

Fehler 13. Düngung

Es gibt Düngemittel, die möglicherweise bereits während des Pflanzens verabreicht werden können. Heckenkraft-Extra (das keine Salze oder andere Substanzen enthält, die zur Verbrennung führen können) ist eine davon. Aber wenn Sie es auf der sicheren Seite halten möchten, geben Sie beim Pflanzen einfach keinen Dünger. Und schon gar keine anorganischen oder starken organischen Düngemittel tierischen Ursprungs. Es ist viel besser sicherzustellen, dass Sie in guten Boden pflanzen (siehe Fehler 4 und 9). Wenn Sie bereits in schlechten Böden gepflanzt haben, können Sie nur versuchen, den Boden zu verbessern. Beginnen Sie bei jungen Neuanpflanzungen dann immer vorsichtig mit Heckenkraft-Extra und setzen Sie die normale saisonale Düngung erst ein- oder zweimal HK-Extra fort. Auf diese Weise bringen Sie mit der Zeit das in den Boden, was Sie während des Pflanzens hätten tun sollen, nämlich Humus und anderes organisches Material.

Wir haben einen Artikel über eine Reihe von Heckenpflanzenarten geschrieben, wie Sie sie am besten düngen (und wie nicht!). Die Schaltflächen unten führen Sie dorthin.

Fehler 14. Die Verwendung von (eine zu dicke Schicht) Rindenmulch zum Abdecken des Bodens

Viele Leute streuen Rindenmulch auf dem Boden zur Vorbeugung von Unkraut. Dies ist nicht unbedingt sehr schlecht (vorausgesetzt, die Schicht ist nicht zu dick). Trotzdem ist es sinnvoll, den folgenden Artikel darüber zu lesen. Wenn es sich um eine portugiesische Kirschlorbeerhecke oder eine Buchenhecke handelt (oder um eine andere Art, die sehr empfindlich auf zu tiefes Pflanzen reagiert), ist dieser Artikel ebenfalls sehr interessant.

Fehler 15. Neuer Rasen kurz nach Pflanzung der Hecke

Ein neuer Rasen, benötigt zu Beginn viel Wasser. Das Beste ist, diesen täglich zu sprühen. Kommt dieses Wasser (beispielsweise von einer automatischen Sprinkelanlage) bis an die neue Hecke, dann kann es für Ihre Hecke schnell zu oft und zu viel Wasser sein und Schäden verursachen. Besonders in Kombination mit der Fehlernummer 9 in diesem Artikel. Stellen Sie sicher, dass das Sprühwasser für den Rasen nicht bis zur Hecke reicht, sollten Sie täglich sprühen. Wir haben sehr deutlich Beispiele gesehen, bei denen die Hecke genau an den Stellen kaputt gegangen ist, bis zu denen das Sprühwasser reichte.

Fehler 16. Wasser verwenden, dass entkalkt/enthärtet wurde bzw. durch einen Enthärtungsanlage geleitet wurdee

Verwenden Sie niemals Wasser, das mit einer Entkalkungsanlage entkalkt wurde. Das Calciumion wird gegen ein Natriumion ausgetauscht. Dies führt häufig zu Schäden an Ihren Pflanzen.

Thuja in einer Hecke alle unten kahl

Diese neu gepflanzten Thujas wurden mit Wasser bewässert, das durch eine Enthärtungsanlage geleitet wurde. Sie sind unten erst braun und dann kahl geworden.

Fehler 17. Unnötige Panik und falsche Überreaktion bei einem gelben Blättchen oder Ästchen

Im ersten Jahr nach der Pflanzung können die Pflanzen immer einige Stressphasen durchlaufen. Dies kann einhergehen mit ein paar gelben Blättchen beim Kirschlorbeer, braunen Ästchen bei Thujen und gelben Nadeln (vor allem innen) beim Taxus, die dann abgeworfen werden, um Energie zu sparen. Während des Austriebs im Frühjahr ist dies sogar vollkommen normal. Wenn dies der Fall ist, muss man einen kühlen Kopf bewahren und nicht beispielsweise übertrieben viel Wasser geben oder sogar mit Gift sprühen. Oft ist die Reaktion über ein paar gelbe Blättchen schlimmer als das Leiden, und nicht selten tödlich …

Fehler 18. Hitze/Trockenheit kurz nach der Anpflanzung

Hitze und Trockenheit kurz nach der Anpflanzung kann das Wachstum der Pflanzen behindern. Dies macht es auch für viele Menschen schwieriger, die richtige Bewässerungsfrequenz einzuhalten. Insbesondere in Kombination mit einem oder mehreren der genannten Fehler beim Einpflanzen kann dies fatale Folgen haben. Denken Sie daran, dass es selbst bei extremer Hitze nicht gut ist, jeden Tag zu gießen. Einmal pro Woche ist eigentlich immer ausreichend, aber Sie müssen dann kräftig gießen (nach unserer Faustregel, siehe Fehler 12). Nicht jeden Tag, aber hin und wieder die Pflanzen zu duschen ist auch gut, um sie durch eine Hitzeperiode zu siehen. Ich selbst würde dies immer mitten am Tag tun, ich weiß, dass dies umstritten ist, dann hat es aber den kühlendsten Effekt. Wenn Sie Angst haben vor ein paar kleine Brandflecke hier oder dar, dann tun Sie dies früh am Morgen.

Kombination von Faktoren

Meistens ist es nicht einer der zuvor genannten Fehler, aber eine Kombination von mehreren Fehler beim Einpflanzen, die dafür sorgen können, dass sich die Pflanzen in keinem guten Zustand befinden und anfällig für Blattläuse, Pilze etc. sind. Wenn Sie durch Umstände einen der zuvor genannten negativen Faktoren nicht vermeiden können, sorgen Sie dafür, dass der Rest in jedem Fall optimal ist!

Können Sie Ihre Pflanzen sich erholen lassen?

Heckenkraft ist in mehrfacher Hinsicht ein starker Bodenverbesserer. In vielen Fällen kann Heckenkraft Ihren Pflanzen helfen, sich zu erholen. Und vielleicht der größte Vorteil, Heckenkraft enthält keine Salze und kann es deshalb sowieso nicht noch schlimmer machen (was nämlich oft passiert, wenn man mit Düngemitteln beginnt).

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