Projekt Sendenhorst NRW

Ein langfristiges Problem mit einer Eibenhecke

Diesen Frühling erhielt ich einen Anruf von einer Familie aus Sendenhorst (NRW). Sie hätte uns auf unserem alten Heckenfreunde-Blog gefunden. Sie erzählte mir, dass sie eine 30 Meter lange Eibenhecke hatten, die seit Jahren schlecht lief. Die Eiben wurden mit der Zeit immer kahler. Der Gärtner, der sie gepflanzt hatte, hatte bereits alles ausprobiert, wie Bittersalz und anderes Düngemittel.

Ich bot ihr dann an, auf dem Rückweg von meiner letzten Frühlingsfahrt vorbeizuschauen um vielleicht etwas auszuprobieren. Das haben wir dann gemacht. Dies war am 16. Mai 2019.

   

Meine Schätzung
Meiner Meinung nach, war eine Reihe von Dingen im Gange. Die wichtigsten:
– Mangel an Humus und Huminsäuren.
– Möglicherweise ein gestörtes Bodenleben durch zu viel Dünger, Bittersalz und was noch.
– Möglicherweise Spurenelementmangel durch Auswaschung. Auf diesem sandigen Boden muss nämlich viel Wasser gegeben werden. Das wurde auch ständig gemacht.

Zusammen sorgen diese Dinge dafür, dass die Pflanzen keine Nährstoffe aufnehmen können, auch nicht, wenn Elemente wie Magnesium und Stickstoff zugesetzt werden.

Was habe ich gemacht?

Ich habe es ziemlich rigoros angegangen. Um die Aufnahmekapazität zu verbessern, habe ich Folgendes getan:
– 2 Liter (für 60 Lfm) mit den Einzelkomponenten von Heckenkraft-Extra (so auch Bodenbakterie-Pro). Dies bringt viel Humus, Spurenelemente und Bodenlebensnährstoffe in den Boden.
– 1 Liter (für 30 Lfm) nur des nahrhaften Teils von Heckenkraft-1

Ich habe darauf hingewiesen, dass ich davon ausgegangen bin, dass eine Besserung innerhalb von ca. 4 Wochen zu erwarten ist. Ich werde sehr ehrlich sein, dass ich es auch sehr spannend fand, ob es tatsächlich Verbesserung geben würde!

Das Ergebnis

Ich habe am 18. Mai folgender email (mit Fotos) von den Eigentümern der betreffenden Hecke erhalten:

„Insgesamt sieht die Hecke nach der kurzen Zeit wesentlich besser aus. Sie hat ein sattes Grün und die neuen Triebe die ja alle braun waren/wurden , sind ebenfalls schön grün. Es gibt natürlich auch noch einige Stellen die nicht so schön sind. Sollen wir vielleicht nochmal telefonieren nachdem Sie die Bilder gesehen haben?“

Unten sehen Sie die Fotos, die ich vor und nach der Behandlung (16. Mai und 18. Juni) gemacht habe. Im Allgemeinen ist das Ergebnis sehr gut. Wir konnten zwei Pflanzen leider nicht retten.

Vor „Heckenkraft Behandlung“ 16. Mai 2019Nach „Heckenkraft Behandlung“ 18. Juni 2019
Natürliches Wachstum

Natürlich verstehen wir auch, dass diese Fotos ein wenig ein schmeichelhaftes Bild liefern. Denn zwischen Mai und Juni gibt es immer einen Unterschied zugunsten von Juni. Es ist jedoch wahr, dass diese Eibe seit Jahren immer kahler wurde. Und jetzt haben sich Ausläufer an Stellen gebildet, an denen sie zuvor fast kahl waren. Ohne Heckenkraft hätte das bestimmt anders ausgesehen, da bin ich mich doch ziemlich sicher.

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