Düngen im Sommer

Es kann durchaus sinnvoll sein, Ihre Hecke im Sommer ein wenig zu unterstützen, richtig düngen ist dabei aber wichtig. Gerade im Sommer ist es extrem wichtig, welchen Dünger man zuführt bzw. was auf keinen Fall. Besonders im Sommer ist Ihre Hecke empfindlich für Schade durch düngen (Düngungsschäden), insbesondere wenn Sie Kunstdünger mit hohem Salzgehalt wie NPK-Dünger oder Bittersalz verwenden. Dann bekommt Ihre Hecke eine Keule, die ihr im Sommer einfach zu viel ist.

Auch (halb-)organische Düngemittel können im Sommer viel zu stark sein, das haben wir selbst in unserer Baumschule getestet. Organisch ist also nicht immer ein geeignetes Zauberwort. Auch Kuhdung-Pellets können Schäden oder Verbrennungen an Pflanzen verursachen. Außerdem wollen Sie das Wachstum Ihrer Hecke vor allem im Sommer nicht aufjagen, sondern einfach die natürliche Wachstumsrate beibehalten. Ein zu schnelles Wachstum macht Ihre Hecke nämlich empfindlich gegenüber Blattläusen, Pilzinfektionen und Klimastress. Extra Humus hingegen ist eigentlich immer gut.

Was können Sie der Hecke im Sommer denn doch geben?

Mit komplett pflanzlichen Düngern (z.B. Sommerdünger Heckenkraft 2) sind Sie auf der sicheren Seite. Nicht pflanzliche Dünger wie z.B. Kunstdünger sind nicht immer schädlich, aber dann muss man wissen, was man tut. Sie müssen die Erde danach auch mit ausreichend Wasser feucht halten. Bei pflanzlichen Düngemitteln sind Sie immer auf der sicheren Seite. Die Gefahr der Verbrennung ihrer Pflanzen ist sehr gering. Macht ja auch irgendwie Sinn, denn pflanzlicher Dünger ähnelt der Düngung von Bäumen in der Natur am ehesten.